:

Raubopfer hat Kopfschuss überlebt

Schläge, Tritte, Würgen und letztlich ein Schuss mit einer Softair-Waffe: Ein 57-Jähriger aus Fürstenwalde wurde von zwei Männern schwer verletzt. Die mutmaßlichen Täter konnten jedoch gefasst werden.

Einen Tag nach der Tat konnte die Polizei zwei Verdächtige festnehmen.
Patrick Seeger Einen Tag nach der Tat konnte die Polizei zwei Verdächtige festnehmen.

Bei einem Überfall ist einem Mann in Fürstenwalde (Oder-Spree) in den Kopf geschossen worden. Die zwei mutmaßlichen Räuber wurden am Freitag festgenommen und sitzen in Untersuchungshaft, so die Polizei am Sonntag. Die Beschuldigten hatten demnach am Donnerstagabend an der Tür geklingelt, den Mann geschlagen, getreten und gewürgt. Danach stahlen sie unter anderem Bargeld, eine EC-Karte und die Wohnungsschlüssel.

Später forderten sie von dem 57-Jährigen die Pin für die Bankkarte. Er weigerte sich. Sie bedrohten ihn dabei mit Softair-Pistolen. Dann fiel der Schuss. Die Männer zerstörten anschließend das Handy des 57-Jährigen und verwüsteten seine Wohnung. Das Opfer kam mit Knochenbrüchen und Schädelblutung ins Krankenhaus. Eine Plastikkugel wurde operativ aus seinem Kopf entfernt. Die beiden 20 und 21 Jahre alten Männer gaben bei der Vernehmung an, sich an nichts zu erinnern, wie ein Polizeisprecher sagte. Sie seien betrunken gewesen.