Wettkampf-Saison beendet

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Schlittenhunde haben frei

Für die Schlittenhunde beginnt nun die Sommerpause.
Für die Schlittenhunde beginnt nun die Sommerpause.
Bernd Settnik

Sie waren die Hauptakteure: Die rund 500 Schlittenhunde, die zum Abschluss der Wettkampf-Saison mit ihren Gespannführern gegeneinander antraten. Ausgetragen wurde die Mitteldeutsche Meisterschaft in Elsholz (Potsdam-Mittelmark).

Mit der Mitteldeutschen Meisterschaft haben die Schlittenhunde-Sportler in Elsholz (Potsdam-Mittelmark) am Wochenende die Wettkampf-Saison beendet. Mehr als 80 Teilnehmer waren noch einmal mit rund 500 Hunden gegeneinander angetreten. Bei warmen Frühlingstemperaturen zeigten die eigentlich aus kälteren Gefilden stammenden Tiere ihre Leistungen auf der Strecke: Ausdauer und Schnelligkeit.

Huskys, Malamuten, Grönlandhunde und Mischlinge wurden in ein Ledergeschirr vor die Gefährte gespannt. Im Winter sind Mensch und Tier bei Schnee und Eis mit Spezialschlitten auf Loipen im Wald unterwegs. In der schneefreien Zeit sind Räder darunter.

Abstammung von domestizierten Wölfen

Bei dem Wettbewerb wurden die meisten Gespanne von vier bis sechs Tieren gezogen, vor zwei Fahrzeugen standen allein 14 Hunde. Auf der etwa drei Kilometer langen Strecke waren auch Fahrräder und Roller unterwegs, die von maximal zwei Hunden gezogen wurden. Für den Radfahrer ist es eine Herausforderung, die davor gespannten Tiere in die richtige Richtung zu lenken.

In den Rennpausen nutzten viele Besucher die Gelegenheit, den Hunden nahe zu kommen und sie zu streicheln. Schlittenhunde gehören zu den ältesten Gebrauchshunden der Welt und stammen von domestizierten Wölfen ab.