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Schwangere bringt nach Einschleusung Baby zur Welt

Bundespolizisten spürten die schwangere Russin und ihre Familie kurz hinter der Grenze auf.
Bundespolizisten spürten die schwangere Russin und ihre Familie kurz hinter der Grenze auf.
Patrick Seeger

Die 28-jährige Mutter war mit ihrem Mann und ihren Kindern bei Frankfurt (Oder) ins Bundesgebiet eingereist. Nach der Entbindung liegt sie zurzeit noch im Krankenhaus.

Ein hochschwangere Russin hat kurz nach ihrer illegalen Einreise nach Deutschland einen Jungen zur Welt gebracht. Die 28-jährige Frau war mit ihrem 41 Jahre alten Mann und ihren drei Kindern im Alter von vier, sieben beziehungsweise zehn Jahren am Donnerstag bei Frankfurt (Oder) ohne Visum in die Bundesrepublik eingereist, teilte die Bundespolizei am Freitag mit.

Bundespolizisten spürten die Familie und ein weiteres Pärchen russischer Staatsangehörigkeit kurz nach Grenzübertritt in zwei Autos auf, als sie diese kontrollierten.

Die Hochschwangere wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo sie ihren vierten Jungen per Kaiserschnitt entband. Der Vater und die drei Brüder wurden umgehend nach Polen zurückgebracht, ebenso das junge Pärchen. Die Mutter hält sich laut Bundespolizei noch im Krankenhaus auf. Gegen die polnischen Fahrer der beiden Autos und die illegal Eingereisten wird ermittelt.