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Staatssekretär informiert über Hallen für Flüchtlinge

Lange wohnten viele Asylbewerber in einfachen Zelten ohne Heizung.
Lange wohnten viele Asylbewerber in einfachen Zelten ohne Heizung.
Patrick Pleul

Asylbewerber könnnen in der kalten Jahreszeit nicht mehr in unbeheizten Zelten wohnen. Die Zelte sind inzwischen bereits geräumt.

Der Staatssekretär im Innenministerium, Matthias Kahl, informiert am Sonnabend in Eisenhüttenstadt über die Unterbringung von Flüchtlingen in winterfesten Quartieren. Zu diesem Zweck werden im Land Brandenburg insgesamt 2000 Plätze in beheizbaren Leichtbauhallen errichtet. Die ersten Hallen entstehen gegenwärtig am Standort Unterschleuse in Eisenhüttenstadt.

Hintergrund der Maßnahme sind die sinkenden Temperaturen und der bevorstehende Winter. Deshalb sind die in den Sommermonaten errichteten Zelte für die Asylbewerber nicht mehr zumutbar. Die meisten dieser Zelte sind nämlich nicht beheizbar. Bereits vor einer Woche wurden daher die letzten unbeheizten Zelte geräumt und abgebaut. Die dort bis dahin wohnenden Flüchtlinge wurden in andere Unterkünfte gebracht.

In Anbetracht des anhaltenden Zustroms von Flüchtlingen sind auch in Zukunft noch provisorische Plätze für die Neuankömmlinge nötig. Die Situation erfordere auch die rasche Schaffung zusätzlicher Plätze, teilte das Innenministerium am Freitag mit. wsv