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Streik bei der Postbank

Die Beschäftigten fordern mehr Geld und einen besseren Kündigungsschutz.
Die Beschäftigten fordern mehr Geld und einen besseren Kündigungsschutz.
Martin Gerten

Ab Montag legen die Mitarbeiter des Finanzdienstleisters die Arbeit unter anderem in Brandenburg nieder. Der Streik soll unbefristet sein.

Im festgefahrenen Tarifkonflikt bei der Postbank streiken die Beschäftigten in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Teilen Thüringens ab Montag unbefristet. Sie fordern einen längeren Kündigungsschutz und mehr Geld. Die Beschäftigten hätten sich in einer Urabstimmung für den Arbeitskampf entschieden, teilte die Gewerkschaft Verdi am Sonntag mit.

Hintergrund des Konflikts sind die unklaren Perspektiven bei der Tochtergesellschaft der Deutschen Bank . Spekulationen über einen möglichen Verkauf oder Teilverkauf beziehungsweise die Platzierung eines größeren Aktienpaketes der Postbank an der Börse haben Befürchtungen über einen Stellenabbau ausgelöst. Verdi fordert deshalb für die über 9000 Mitarbeiter eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis 2020 und fünf Prozent mehr Gehalt. Das lehnt der Arbeitgeber ab.