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Umstrittene Kreisgebietsreform ist beschlossene Sache

Aller Protest war vergebens: Die umstrittene Reform der Landkreise in Brandenburg erzielte eine Mehrheit im Landtag.
Aller Protest war vergebens: Die umstrittene Reform der Landkreise in Brandenburg erzielte eine Mehrheit im Landtag.
Jan Penkawa

Monatelang stritten Befürworter und Gegner unerbittlich. Am Dienstag wurde abgestimmt - mit dem besseren Ende für die Kreisgebiets-Reformer.

Der Brandenburger Landtag hat die umstrittene Kreisgebietsreform mit der Mehrheit der rot-roten Regierungskoalition beschlossen. Für die Reform stimmten am Mittwoch 45 der 87 anwesenden Abgeordneten. 35 Abgeordnete der Opposition von CDU, AfD und BVB/Freie Wähler stimmten dagegen.

Die 5 Grünen-Abgeordneten enthielten sich, ebenso die Abgeordneten Kerstin Kircheis (SPD) aus Cottbus und René Wilke (Linke) aus Frankfurt (Oder). Nach den beschlossenen Eckpunkten soll die Zahl der derzeit 14 Landkreise und 4 kreisfreien Städte auf maximal 10 Regionalverwaltungen reduziert werden. Einzig die Landeshauptstadt Potsdam soll kreisfrei bleiben.