KALIBER 30

Unbekannter schießt mit Großkaliber auf Bagger

Die Polizei vermutet einen Jäger als Übeltäter: In Brandenburg ist ein Bagger beschossen worden.
dpa
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In dem Bagger war das Einschussloch eines großen Projektils (Symbolfoto)
In dem Bagger war das Einschussloch eines großen Projektils (Symbolfoto) Bernd Wüstneck / Archiv
Ursprünglich war von einem 30-Milimeter-Geschoss die Rede: Diese sehen so aus wie auf diesem Foto - doch gemeint war "nur" ein Geschoss vom Kaliber 30 mit 7,62 Milimeter.
Ursprünglich war von einem 30-Milimeter-Geschoss die Rede: Diese sehen so aus wie auf diesem Foto - doch gemeint war "nur" ein Geschoss vom Kaliber 30 mit 7,62 Milimeter. ISAAC A. GRAHAM / US Army (gemeinfreies Foto via wikimedia)
Falkenberg.

Über ein Loch in einem Bagger haben sich Mitarbeiter einer Baufirma in Falkenberg/Elster gewundert: Nachdem ihnen der seltsame Fund im Ortsteil Rehfeld aufgefallen war, informierten sie die Polizei. Die Beamten hätten festgestellt, dass ein Teilmantelgeschoss vom Kaliber 30 die Karosserie durchschlagen habe, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Die Ermittler halten es für möglich, dass ein Jäger die Ursache für den Vorfall vom Mittwoch sein könnte: Solche Geschosse würden auch bei der Jagd verwendet. Deshalb sei nicht auszuschließen, dass der Bagger dabei versehentlich getroffen worden sei.

Hinweis: In einer früheren Fassung dieses Artikels, den wir von der dpa übernommen haben, war von einem Geschoss des Kalibers "30 Millimeter" die Rede. Dabei handelte es sich allerdings um einen Übertragungsfehler, den die dpa inzwischen korrigiert hat. 30-Millimeter-Geschosse kommen ausschließlich in Kriegswaffen im militärischen Bereich vor. Im aktuellen Fall war stattdessen das Jagdkaliber .30-06 Springfield gemeint - umgangssprachlich auch "Kaliber 30" genannt. Diese Projektile mit Kaliber 7,62 Millimeter sind bei der Jagd häufig im Einsatz.

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