WOHNHAUSBRAND

Vater wirft Kind aus brennender Wohnung

Ein Vater hat in Brandenburg bei einem Brand ein Kleinkind aus dem Fenster geworfen. Danach wollte er selbst springen, wurde aber von der Feuerwehr gerettet.
dpa
Nordkurier Nordkurier
Feuerwehrleute vor dem Wohnhaus in Premnitz, in dem es gebrannt hat.
Feuerwehrleute vor dem Wohnhaus in Premnitz, in dem es gebrannt hat. Julian Stähle
Potsdam.

Beim Brand eines Mehrfamilienhauses in Premnitz (Havelland) sind am Montagabend vier Menschen verletzt worden. Für den 21-jährigen Bewohner einer Wohnung im vierten Stock und sein zwei Jahre altes Kind war der Fluchtweg abgeschnitten. Der Mann warf daher das Kind aus dem Fenster, unten standen andere Mieter des Hauses, die es mit einer Matratze auffingen. Das Kind überlebte den Sturz verletzt, sagte Feuerwehrsprecher Olaf Tiem dem rbb.

Danach habe der Mann versucht, ebenfalls aus der brennenden Wohnung zu springen. „Auch der Mann wollte runterspringen, aber wir haben es rechtzeitig geschafft, eine Schiebeleiter in Stellung zu bringen und konnten ihn damit retten”, so Tiem im rbb.

Der Mann wurde leicht am Rücken verbrannt, ein weiterer Hausbewohner erlitt Rauchgasvergiftungen und auch ein Feuerwehrmann wurde verletzt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. 32 Bewohner des Hauses seien über Nacht vorübergehend in einer nahe gelegenen Turnhalle untergebracht worden.

Brandursache noch unklar

Die Feuerwehr wurde nach Angaben des Sprechers gegen 17.40 Uhr alarmiert und hatte den noch aus ungeklärter Ursache ausgebrochenen Brand nach knapp drei Stunden gelöscht. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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