Busunglück auf Madeira

Vier Todesopfer stammen aus Brandenburg

Unter den deutschen Touristen, die beim Busunglück auf Madeira ums Leben gekommen sind, waren vier Brandenburger. Sie stammen aus zwei Orten.
dpa
Rettungskräfte halfen nach dem schweren Busunglück auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira den Verletzten. Doch für viele Insassen konnten sie leider nichts mehr tun.
Rettungskräfte halfen nach dem schweren Busunglück auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira den Verletzten. Doch für viele Insassen konnten sie leider nichts mehr tun. Rui Silva
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Potsdam.

Unter den Todesopfern der Buskatastrophe von Madeira sind nach Angaben des Potsdamer Innenministeriums vier Brandenburgerinnen. Es handle sich um eine 48-Jährige und eine 75-Jährige aus Brandenburg an der Havel sowie um eine 55-Jährige und eine 79-Jährige aus Linum (Ostprignitz-Ruppin), teilte das Ministerium am Montag mit. Das hätten Untersuchungen der portugiesischen Staatsanwaltschaft abschließend bestätigt. Die Angehörigen seien von der Polizei informiert worden.

Der Bus war am Mittwoch vor Ostern nahe der Inselhauptstadt Funchal einen Abhang hinuntergestürzt und auf ein Haus gekracht. Bei dem Unfall starben 29 Touristen, die nach bisherigen Erkenntnissen alle aus Deutschland stammten. 27 weitere Menschen erlitten Verletzungen.

„Das furchtbare Unglück auf Madeira hat uns alle tief bestürzt“, sagte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD). Nach Tagen der Unsicherheit bestehe für die Angehörigen nun traurige Gewissheit.