Staus auf dem Berliner Ring

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Vollsperrung der A10 nach erneuter Bombendrohung

Auf der A10 staute sich der Verkehr nach einer Bombendrohung.
Auf der A10 staute sich der Verkehr nach einer Bombendrohung.
Patrick Pleul

Weil ein Unbekannter eine Bombenzündung ankündigte, mussten ein Autohof und die Autobahn 10 gesperrt werden. Es war nicht die erste Drohung der letzten Tage.

Am Dienstagmorgen ist die Autobahn 10 zwischen dem Dreieck Havelland und dem Kreuz Oranienburg voll gesperrt worden. Wie mehrere Medien berichten,
war laut Polizei gegen 6 Uhr ein Drohanruf im Autohof an der Abfahrt Oberkrämer eingegangen. Ein Unbekannter soll eine Detonation für 8 Uhr angekündigt haben.

Die Polizei rückte daraufhin mit einem Großaufgebot aus, sperrte den Rasthof und durchsuchte ihn nach Sprengstoff. Die Autobahn wurde zur Sicherheit für rund 25 Minuten in beide Richtungen gesperrt, sagte eine Polizeisprecherin, dabei kam es zu Staus. Die Suche, bei der auch ein Suchhund zum Einsatz kam, erbrachte keinen Fund von Sprengmitteln.

Noch keine Hinweise auf Ursachen

Geprüft werde ein Zusammenhang zu ähnlichen Vorfällen in dieser Woche. Die Bombendrohung war bereits die dritte innerhalb einer Woche in Oberhavel. Montag vergangener Woche war nach einer Bombendrohung das Jobcenter in Oranienburg evakuiert worden. Erst am Montag war in der nahen Raststätte Stolper Heide auf der A111 eine Bombendrohung eingegangen.

In beiden Fällen habe man noch keine nennenswerten Hinweise, „die Ermittlungen stehen aber auch erst ganz am Anfang“, sagte eine Polizeisprecherin. Ob Zusammenhänge zwischen beiden Fällen bestehen, werde geprüft.