Gebiet munitionsbelastet

Waldbrand in der Lausitz ausgebrochen

In Brandenburg ist am Donnerstag erneut ein Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer wütete auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz in der Königsbrücker Heide.

In der Königsbrücker Heide in der Westlausitz ist am Donnerstag ein Waldbrand ausgebrochen. Der Einsatzort liegt auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz und die Brandbekämpfung ist auf Grund möglicher Munitionsreste im Boden erschwert, wie die Polizei mitteilte. Ein Hubschrauber der Polizei unterstützt aus der Luft den Einsatz. Derzeit bestehe durch das Feuer keine Gefahr für die Anwohner der angrenzenden Ortschaften, hieß es. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt.

Der Waldbrand hat sich auf eine Fläche von 140 Hektar ausgedehnt, wie das Landratsamt Bautzen am Donnerstag mitteilte. Es sind demnach 16 Ortsfeuerwehren und Waldbrandtanklöschfahrzeuge sowie ein Katastrophenschutzzug Waldbrandbekämpfung im Einsatz. Zudem wurde ein weiterer Hubschrauber der Bundespolizei angefordert. Dieser sollte am Nachmittag mit den Löscharbeiten beginnen.

Die Feuerwehr stelle sich auf einen längeren Einsatz ein, hieß es. Darum sei auch ein sogenannter Betreuungszug angefordert worden. Auch ein Experte des Kampfmittelräumungsdienstes sei am Brandort. Erst vor zwei Wochen war es in Brandenburg zu einem verheerenden Waldbrand gekommen. 400 Hektar Wald bei Treuenbrietzen waren betroffen, mehrere Orte wurden evakuiert. 

dpa

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