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Waldbrandwarnstufe 4 in der Uckermark

Ausbleibender Regen und böige Winde sorgen dafür, dass Bäume leicht Feuer fangen können.

In den Wäldern ist besondere Vorsicht geboten.
Patrick Pleul In den Wäldern ist besondere Vorsicht geboten.

Mit dem sonnigen Wetter steigt in Brandenburg die Waldbrandgefahr. „Sorge bereitet neben dem fehlenden Regen zunehmend der böige Wind“, sagte der Landes-Waldbrandbeauftragte Raimund Engel am Sonntag. Flammen könnten damit schnell entfacht und weiter getragen werden. Ab Montag gilt in sieben Landkreisen die höchste Warnstufe 5. Für die anderen sieben Kreise wurde die Warnstufe 4 festgelegt. Auch in der Uckermark gilt Warnstufe 4.

In dieser Saison sei die Feuerwehr bereits zu rund 45 Bränden ausgerückt, sagte Engel. Etwa 18 Hektar Wald waren betroffen. Am Sonnabend musste ein Feuer im Waldgebiet bei Treppeln (Oder-Spree) bekämpft werden. Etwa 1,5 Hektar Wald wurden beschädigt. Bei Baruth musste die Feuerwehr zweimal am Wochenende löschen: Am Sonnabend wurden 0,2 Hektar beschädigt, am Sonntag 0,1 Hektar.

Seit dem Himmelfahrtstag brannte es auch in Halbe (Dahme-Spreewald), Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) und in Kummersdorf bei Sperenberg (Teltow-Fläming). Im Vorjahr gab es im Land rund 290 Waldbrände. Etwa 300 Hektar Waldfläche waren betroffen.