KRANKENHAUS-SCHLIEßUNGEN

Weniger Krankenhausstandorte keine Option für Brandenburg

Eine Studie schlägt eine Reduzierung der Krankenhäuser vor. Laut Landeskrankenhausgesellschaft ist die Zentralisierung aber keine Option, schon aus finanziellen Gründen.
dpa
Die geforderte weitere Zentralisierung würde in Brandenburg die flächendeckende Versorgung gefährden.
Die geforderte weitere Zentralisierung würde in Brandenburg die flächendeckende Versorgung gefährden. Peter Endig
Potsdam.

Die in einer Bertelsmann-Studie vorgeschlagene Reduzierung der bundesweiten Krankenhausstandorte ist aus Sicht der Landeskrankenhausgesellschaft (LKB) keine Option für Brandenburg. „Dieses Planspiel verkennt die Versorgungsrealitäten”, sagte LKB-Geschäftsführer Michael Jacob laut einer Mitteilung vom Montag.

Politisches Ziel sei es, alle Standorte zu erhalten und zu Zentren der Gesundheitsversorgung auszubauen. Die geforderte weitere Zentralisierung würde in Brandenburg die flächendeckende Versorgung gefährden. Außerdem wären dafür Investitionen in extremer Höhe erforderlich.

Die Bertelsmann-Studie empfiehlt, dass von bundesweit knapp 1400 Krankenhäusern nur deutlich weniger als 600 größere und bessere Kliniken erhalten bleiben, um die Versorgung zu verbessern.

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