HAUPTSTADT-FLUGHAFEN

Wieder Ruf nach Experten für Aufsichtsrat

Kann ein Fachmann an der Spitze des Aufsichtsrats dem Projekt BER helfen? Der bevorstehende Rücktritt von Matthias Platzeck hat die Diskussion wiederbelebt.
dpa
Matthias Platzeck und Klaus Wowereit.
Matthias Platzeck und Klaus Wowereit. Nestor Bachmann
Berlin.

Mit dem Abgang von Matthias Platzeck auch als Vorsitzender des Flughafen-Aufsichtsrats wird die Forderung laut, den Posten mit einem Wirtschaftsexperten zu besetzen. Eine Rückkehr des Berliner Bürgermeisters Klaus Wowereit an die Aufsichtsratsspitze bezeichnete dessen Sprecher als „reine Medienspekulation“.

Den Vorsitz im Aufsichtsrat hatte Platzeck erst im Januar von Wowereit übernommen, nachdem die Flughafeneröffnung wegen Bau- und Planungsmängeln auf unbestimmte Zeit verschoben worden war.

Woidke hat abgelehnt

Platzecks designierter Nachfolger als Regierungschef, Innenminister Dietmar Woidke (SPD), will nicht Mitglied des Kontrollgremiums werden.

Brandenburgs FDP-Chef Gregor Beyer sagte, „gegen die Pannenserie am BER ist ein Kraut gewachsen – und zwar mehr Sachverstand“.

Die Aufsichtsräte werden in einer Gesellschafterversammlung mit Vertretern der Länder Brandenburg und Berlin sowie des Bundes bestimmt. Die nächste Sitzung ist für den 31. August vorgesehen. Am selben Tag enden die Aufsichtsratsmandate für Platzeck und Wowereit.

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