Der obere Teil des Windrads brach einfach ab.
Der obere Teil des Windrads brach einfach ab. Susan Ebel
Die Bewohner hörten ein lautes Krachen.
Die Bewohner hörten ein lautes Krachen. Susan Ebel
Warum das Windrad umknickte, ist bislang völlig unklar.
Warum das Windrad umknickte, ist bislang völlig unklar. Susan Ebel
Sturm

Windrad stürzt bei Wittstock einfach in sich zusammen

Bei Wittstock nahe der Müritz ist ein Windrad auf einem Acker einfach zusammengebrochen. Als der Unfall geschah, herschte starker Wind.
Wittstock

Windräder sollten stürmisches Wetter eigentlich aushalten können – doch in Klein Haßlow war dies offenbar nicht der Fall: Ein riesiger Knall hat am Freitagmorgen die Bewohner des kleinen Ortes bei Wittstock/Dosse nahe der Müritz-Region am Morgen aufgeschreckt.

Teile flogen bis zu 200 Meter weit

Was wie ein schweres Gewitter oder das Einstürzen eines Hauses klang, war der obere Teil einer etwa 100 Meter hohen Windkraftanlage, der plötzlich abriss und zu Boden stürzte. Große Trümmerteile, darunter auch die Rotorblätter lagen auf dem Feld an der Anlage verstreut. Die Trümmerteile waren bis zu 200 Meter weit geflogen. Es entstand hoher Sachschaden.

Derzeit ist noch völlig unklar, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Entsprechende Untersuchungen laufen. Auch der Ortsvorsteher der kleinen Gemeinde unweit von Wittstock zeigte sich geschockt. „Es klang wie ein schweres Gewitter. Dann hat es plötzlich geknallt. Erst dachte ich meine Scheune wäre eingestürzt“, sagte Wolfgang Ramin. Zum Zeitpunkt des Abbruchs herrschten zwar starke Windböen in der Region; Anwohnern zufolge waren diese Böen jedoch nicht ungewöhnlich heftig.

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