EUROPAWAHL

Woidke: SPD-Ergebnis kein Fingerzeig für Brandenburg-Wahl

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) geht davon aus, dass das Wahlergebnis seinen Genossen bei den Landtagswahlen im Herbst sogar Rückenwind verschaffen kann, wenn die SPD die richtigen Schlüsse daraus zieht.
Dietmar Woidke bei seinem Statement in Potsdam.
Dietmar Woidke bei seinem Statement in Potsdam.
Potsdam ·

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sich angesichts der erwarteten schweren Verluste der SPD bei der Europawahl enttäuscht gezeigt. „Das Ergebnis heute ist ein schlechtes Ergebnis für die SPD. Das ist das schlechteste Ergebnis soweit ich mich erinnern kann, auf der Bundesebene überhaupt bislang“, sagte der SPD-Landesvorsitzende am Sonntag in Potsdam.

„Der Anspruch der SPD muss es sein, auf der Bundesebene über die 20 Prozent zu kommen. Und der Anspruch der SPD muss es sein, auch wieder dahin zu kommen, dass wir bei bundesweiten Wahlen die führende Kraft werden.“ Nach Prognosen in ARD und ZDF ist die SPD bei der Europawahl im Vergleich zur vorherigen Wahl 2014 abgestürzt.

Woidke betonte allerdings auch, das Ergebnis müsse keine Signalwirkung für die Landtagswahlen im Herbst entfalten, wenn die SPD daraus jetzt die richtigen Schlüsse ziehe. Sehen Sie das vollständige Statement hier:

 

Update: Auch CDU-Landeschef Ingo Senftleben hat Stellung zur Wahl genommen - er legt die Sache anders aus.

 

 

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