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Gefährdete Rasse

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Wolf reißt letzte Bergschafe von Baruth

So wurde eines der Tiere am vergangenen Dienstag zugerichtet.
So wurde eines der Tiere am vergangenen Dienstag zugerichtet.
privat

Bereits vor wenigen Tagen hat ein Wolf seltene Tiroler Bergschafe in Baruth gerissen. Nun hat er sich auch die letzten Schafe von der Weide geholt.

Im Forstgut Johannismühle bei Baruth gibt es keine Schafe mehr. In der Nacht zum Sonntag hat ein Wolf auch die letzten verbliebenen „Tiroler Bergschafe” gerissen, teilte der Präsident des Landesjagdverbands, Dirk-Henner Wellershoff, am Sonntag mit.

Weidezaun half nicht gegen Wolf

Bereits in der Nacht zum Dienstag waren dort mehrere Schafe bei einem Wolfsangriff getötet worden. Tierhalter Frank Feimann äußerte sich vor wenigen Tagen entsetzt: „Wir haben uns extra auf den Erhalt gefährdeter Nutztierrassen konzentriert“, sagte Feihmann. „Das ist in Brandenburg wohl künftig nicht mehr möglich.“

Die Tiere hätten hinter einem 90 Zentimeter hohen Weidezaun mit vier stromführenden Litzen gestanden und seien trotzdem von Wölfen gerissen worden. „Wir haben Angst, dass wir unsere Tierhaltung an den Wolf verlieren“, sagt Feimannn, der auch Mitglied des Landesjagdverbands ist.

Kommentare (1)

Liebe Journalisten, Ihr seit möglicherweise einer Inszenierung des Landesjagdverbandes Brandenburg aufgesessen. Gegen Herrn Feimann wurde bereits 2012 wegen sogenannten Wolfsgärten ermittelt. Er gab damals vor, wildernde Hunde fangen zu wollen. In der Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Zossen konnte ihm die Staatsanwaltschaft nicht ausreichend nachweisen, dass seine Handlungen doch den Wolf betrafen. Der Richter stellte das Verfahren gegen Zahlung von 2000 Euro ein. Übrigens: Auch damals wurden lebende Schafe als Köder genutzt. Siehe folgenden Beitrag: http://www.maz-online.de/Brandenburg/Verfahren-wegen-moeglicher-Wolfsfalle-eingestellt Kerstin Schumann