Waldbrand in Treuenbrietzen

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Zeugen für mögliche Brandstiftung gesucht

Verbrannte Bäume im Kiefernwald von Treuenbrietzen. Feuerwehrleute löschen vor Ort noch immer Glutnester.
Verbrannte Bäume im Kiefernwald von Treuenbrietzen. Feuerwehrleute löschen vor Ort noch immer Glutnester.
Ralf Hirschberger

Luftbilder zeigen des Ausmaß des Waldbrandes in Treuenbrietzen. Auch in anderen Orten in Brandeburg hat es wieder gebrannt, doch die Lage entspannt sich.

Die Waldbrand-Situation in Brandenburg hat sich am Mittwoch weiter entspannt, nur in der Lieberoser Heide bleibt die Lage außer Kontrolle. Seit Dienstagmorgen standen rund sieben Hektar Waldboden bei Butzen (Dahme-Spreewald) in Flammen, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Brand war demnach noch nicht gelöscht, es wurden Einsatzkräfte nachgefordert.

Zufrieden zeigte sich die Feuerwehr mit der Situation südwestlich von Berlin. Man habe einen Waldbrand auf acht Hektar Fläche zwischen Bad Belzig und dem Gemeindeteil Verlorenwasser am Dienstagabend unter Kontrolle gebracht. Außerdem seien die Brände am Jüterboger Keilberg (Landkreis Teltow-Fläming) und an der Autobahn 13 zwischen Baruth und Groß Köris (Dahme-Spreewald) gelöscht.

Im Gebiet rund um Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark) werden nach dem rund 400 Hektar großen Waldbrand noch Glutnester bekämpft. Der Einsatz sei aber „weitgehend zurückgefahren”, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Derweil sucht die Polizei nach Zeugen für eine mögliche Brandstiftung. Eine Sonderkommission ermittelt.