Laut Frachtpapieren hatte der polnische Schwerlasttransporter einen Container mit einem sogenannten Industrie-Zerkleinerer geladen. Zöllner stellten bei einer Kontrolle aber bauliche Ungereimtheiten an der Anlage fest und schauten sich das Fahrzeug intensiver an.
Laut Frachtpapieren hatte der polnische Schwerlasttransporter einen Container mit einem sogenannten Industrie-Zerkleinerer geladen. Zöllner stellten bei einer Kontrolle aber bauliche Ungereimtheiten an der Anlage fest und schauten sich das Fahrzeug intensiver an. Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg
Durch eine Öffnungsstelle am Container sind Teile der Schmuggelware zu erkennen.
Durch eine Öffnungsstelle am Container sind Teile der Schmuggelware zu erkennen. Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg
An der A10

Zoll deckt Alkoholschmuggel in umgebautem Schwerlaster auf

Laut Frachtpapieren hatte der Transporter einen Container mit einem Industrie-Zerkleinerer geladen. Doch dann entdeckte der Zoll 13.000 Liter unversteuerte Flaschen Wodka und Whisky.
dpa
Berlin

Zöllner haben am östlichen Berliner Ring Alkoholschmuggel in einem eigens dafür umgebauten Schwertransport aufgedeckt. 13.000 Liter unversteuerte Flaschen Wodka und Whisky wurden in einem Industrieschredder auf einem Parkplatz an der A10 sichergestellt, wie das Hauptzollamt Frankfurt (Oder) am Montag mitteilte. Die aus Polen stammende Fracht sollte den Angaben zufolge über Hamburg nach Katar verschifft werden.

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Laut Frachtpapieren hatte der polnische Schwerlasttransporter einen Container mit einem sogenannten Industrie-Zerkleinerer geladen. Zöllner stellten bei einer Kontrolle aber bauliche Ungereimtheiten an der Anlage fest und schauten sich das Fahrzeug intensiver an.

Auch durch ein angebrachtes eher unübliches Typenschild eines deutschen Herstellers mit der Bezeichnung „Zerkleinerer“ wurden sie aufmerksam. Durch Nachfrage beim Hersteller bekamen sie Gewissheit und fanden ein professionell hergerichtetes Schnapsversteck im Industrieschredder.

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Die Bergung der Schmuggelware, die bereits vor einer Woche erfolgte, gestaltete sich weiteren Angaben nach schwierig. Das Fahrzeug musste zunächst an einen dafür geeigneten Ort umgesetzt werden. Mit Unterstützung von Kräften des Technischen Hilfswerks der Ortsverbände Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde und dem Einsatz schwerer Technik konnte der Container so weit geöffnet werden, dass die Zöllner an die vermutete Schmuggelware herankamen.

Die gefundenen Flaschen waren in Kartons verpackt und verkaufsfertig. Sie waren offensichtlich zwar in Polen versteuert, in Deutschland jedoch nicht. Die Ermittlungen dauern an.

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