7 MILLIONEN EURO BEUTE

Zwei Verdächtige nach Geldtransporter-Überfall angeklagt

Nachdem sie den Geldtransporter einer Firma aus Neubrandenburg in Berlin überfallen hatten, wurden nun zwei Tatverdächtige angeklagt. Sie hätten fast sieben Millionen Euro erbeutet.
dpa
Polizisten untersuchen den Geldtransporter nach dem Überfall in Berlin-Mitte. Er gehörte einer Firma aus Neubrandenburg.
Polizisten untersuchen den Geldtransporter nach dem Überfall in Berlin-Mitte. Er gehörte einer Firma aus Neubrandenburg. Bernd Von Jutrczenka
Berlin.

Rund ein halbes Jahr nach einem Überfall auf einen Geldtransporter in Berlin-Mitte hat die Staatsanwaltschaft zwei Tatverdächtige aus dem Clan-Milieu angeklagt. Einem 38-Jährigen wird schwerer Raub vorgeworfen, einem 33-Jährigen Beihilfe dazu, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit.

Der ältere Verdächtige soll demnach am 19. Oktober des Vorjahres in der Schillingstraße in Berlin-Mitte zusammen mit vier weiteren Männern den Transporter mit zwei Autos ausgebremst, gerammt und gestoppt haben. Laut Anklage wurden zunächst sieben Millionen Euro Bargeld erbeutet. Zuvor sei die Besatzung mit Schusswaffen bedroht und die Tür des Wagens mit Spezialgerät aufgebrochen worden. Der 38-Jährige soll eines der Tatautos gefahren haben.

Weitere Verdächtige noch nicht gefasst

Der Coup misslang aber. Auf der Flucht, bei der auch ein Funkstreifenwagen der Polizei beschossen wurde, mussten die Räuber ihre Fahrzeuge samt Beute zurücklassen. Die Autos waren wegen der vielen Zusammenstöße nicht mehr fahrtauglich.

Der zweite Angeklagte soll Werkzeug und eines der Fahrzeuge für den Überfall besorgt haben. Beide Männer sitzen in Untersuchungshaft. Die anderen Verdächtigen sind noch nicht gefasst.

Der überfallene Geldtransporter gehörte einer Firma aus Neubrandenburg.

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