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Bürgerarbeiter haben das Ohr dicht an den Menschen

VonPaulina JasmerSteffi Kushmarskis leistet in Altenhagen ganze Arbeit. Sie und andere Bürgerarbeiter werden für ihr Engagement ...

Nicole und Jens Tamm (v.r.) und Steffi Kushmarskis aus der Gemeinde Altenhagen werden für ihre Arbeit als Bürgerarbeiter ausgezeichnet.[KT_CREDIT] FOTO: P. Jasmer

VonPaulina Jasmer

Steffi Kushmarskis leistet in Altenhagen ganze Arbeit. Sie und andere Bürgerarbeiter werden für ihr Engagement geehrt.

Klempenow/Altenhagen.Für die Jungen, für die Alten, für alle – sieben Bürgerarbeiter hat es in letzter Zeit für die Gemeinde Altenhagen gegeben. Sie haben sich die vier Bürgerarbeitsplätze – zwei im sozialen, zwei im grünen Bereich – geteilt. Mit den Kindern zu basteln und zu spielen gehört zum Schaffensfeld von Steffi Kushmarskis. Jens Tamm hilft ihr. Sie organisieren viele Aktivitäten, haben das Ohr bei den Leuten und kommen deren Wünschen nach, um das Leben für jeden auch ein bisschen schöner zu gestalten.
Die Altenhagener gehören zu den Bürgerarbeitern, die auf der Burg Klempenow auszeichnet werden. Das Modellprojekt „Bürger(in) Arbeit“, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales mitfinanziert und vom Jobcenter Demmin getragen wird, hat seit 2010 102 Bürgerarbeitsplätze eingerichtet.
Insbesondere das Bildungszentrum für Marktwirtschaft und Datenverarbeitung zeigt dafür verantwortlich. „Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen individuellen Talenten“, sagt Geschäftsführer Henryk Cichowski. Das eigentliche Ziel sei natürlich die Integration in den ersten Arbeitsmarkt, falls dies aber nicht klappt, besteht die Möglichkeit, als Bürgerarbeiter tätig zu sein, so Cichowski.

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