BUNDESTAGSWAHL

Alle Direktmandate in MV gehen an die CDU

Mecklenburg-Vorpommern bleibt schwarz – zumindest, wenn es um die begehrten Direktmandate geht. Auch ein Jung-Politiker der Christdemokraten kann sich freuen.
Frank Wilhelm Frank Wilhelm
31,2 Prozent für Philipp Amthor. Der CDU-Mann konnte sich im Kampf um das Direktmandat gegen Enrico Komning (AfD) durchsetzen.
31,2 Prozent für Philipp Amthor. Der CDU-Mann konnte sich im Kampf um das Direktmandat gegen Enrico Komning (AfD) durchsetzen. Nordkurier-Archiv
Erneuter Sieg: Eckhardt Rehberg (rechts) gewann seinen Wahlkreis trotz hoher Verluste erneut deutlich mit 37,6 Prozent.
Erneuter Sieg: Eckhardt Rehberg (rechts) gewann seinen Wahlkreis trotz hoher Verluste erneut deutlich mit 37,6 Prozent. Nordkurier-Archiv
Zwei Frauen aus Mecklenburg-Vorpommern, die erneut in den Bundestag einziehen: Bundeskanzlerin Angela Merkel (links) und Karin Strenz. Beide mussten starke Verluste hinnehmen.
Zwei Frauen aus Mecklenburg-Vorpommern, die erneut in den Bundestag einziehen: Bundeskanzlerin Angela Merkel (links) und Karin Strenz. Beide mussten starke Verluste hinnehmen. Jens Büttner
29,6 Prozent: Peter Stein gewann erneut in Rostock. Seine Verluste hielten sich mit 5,5 Prozentpunkten in Grenzen.
29,6 Prozent: Peter Stein gewann erneut in Rostock. Seine Verluste hielten sich mit 5,5 Prozentpunkten in Grenzen. Marcus Sümnick
Auch Dietrich Monstadt darf weiter mitregieren in Berlin. Er holte 32,1 Prozent der Stimmen in der Region Schwerin.
Auch Dietrich Monstadt darf weiter mitregieren in Berlin. Er holte 32,1 Prozent der Stimmen in der Region Schwerin. Heike Homp
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Neubrandenburg.

Wie schon bei der Bundestagswahl vor vier Jahren hat die CDU in Mecklenburg-Vorpommern alle sechs Wahlkreise direkt gewonnen. Verteidigt haben das begehrte Direktmandat alle fünf Christdemokraten, die bereits im Bundestag sitzen: Eckhardt Rehberg (Mecklenburgische Seenplatte-Landkreis Rostock), Karin Strenz (Ludwigslust-Parchim-Nordwestmecklenburg-Landkreis Rostock), Peter Stein (Rostock), Dietrich Monstadt (Schwerin-Ludwigslust) und Angela Merkel (Vorpommern-Rügen).

Alle Kandidaten mussten allerdings herbe Verluste hinnehmen. Die höchsten Einbußen erlitt Karin Strenz mit einem Verlust von 13 Prozentpunkten.

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Direktmandat ist besonders begehrt bei Bundestagsabgeordneten

Auch der Newcomer Philipp Amthor, mit 24 Jahren jüngster Kandidat der CDU in ganz Deutschland, hat seinen Wahlkreis (Mecklenburgische Seenplatte I – Vorpommern-Greifswald II) gewonnen. Er erreichte 31,2 Prozent der Stimmen und schlug damit AfD-Mann Enrico Komning, immerhin Landtagsabgeordneter, überraschend deutlich. Komning erreichte 23,5 Prozent.

Das so genannte Direktmandat ist besonders begehrt bei Bundestagsabgeordneten. Es garantiert nicht nur den Einzug in das deutsche Parlament. Es hat im Bundestag beziehungsweise in den verschiedenen Fraktionen auch ein besonderes Gewicht.

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