Bundestagswahl
Alle Direktmandate in MV gehen an die CDU

31,2 Prozent für Philipp Amthor. Der CDU-Mann konnte sich im Kampf um das Direktmandat gegen Enrico Komning (AfD) durchsetzen.
31,2 Prozent für Philipp Amthor. Der CDU-Mann konnte sich im Kampf um das Direktmandat gegen Enrico Komning (AfD) durchsetzen.
Nordkurier-Archiv

Mecklenburg-Vorpommern bleibt schwarz – zumindest, wenn es um die begehrten Direktmandate geht. Auch ein Jung-Politiker der Christdemokraten kann sich freuen.

Wie schon bei der Bundestagswahl vor vier Jahren hat die CDU in Mecklenburg-Vorpommern alle sechs Wahlkreise direkt gewonnen. Verteidigt haben das begehrte Direktmandat alle fünf Christdemokraten, die bereits im Bundestag sitzen: Eckhardt Rehberg (Mecklenburgische Seenplatte-Landkreis Rostock), Karin Strenz (Ludwigslust-Parchim-Nordwestmecklenburg-Landkreis Rostock), Peter Stein (Rostock), Dietrich Monstadt (Schwerin-Ludwigslust) und Angela Merkel (Vorpommern-Rügen).

Alle Kandidaten mussten allerdings herbe Verluste hinnehmen. Die höchsten Einbußen erlitt Karin Strenz mit einem Verlust von 13 Prozentpunkten.

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Direktmandat ist besonders begehrt bei Bundestagsabgeordneten

Auch der Newcomer Philipp Amthor, mit 24 Jahren jüngster Kandidat der CDU in ganz Deutschland, hat seinen Wahlkreis (Mecklenburgische Seenplatte I – Vorpommern-Greifswald II) gewonnen. Er erreichte 31,2 Prozent der Stimmen und schlug damit AfD-Mann Enrico Komning, immerhin Landtagsabgeordneter, überraschend deutlich. Komning erreichte 23,5 Prozent.

Das so genannte Direktmandat ist besonders begehrt bei Bundestagsabgeordneten. Es garantiert nicht nur den Einzug in das deutsche Parlament. Es hat im Bundestag beziehungsweise in den verschiedenen Fraktionen auch ein besonderes Gewicht.