Noch bis vor wenigen Wochen war Andreas Suttor politisch völlig unbekannt. Jetzt strebt der Wahl-Eggesiner mit seiner Kandidatur ein Spitzen-Amt an. Keine Plakate, keine Kampagne. "Ich mache ein Angebot, mehr nicht", sagt Andreas Suttor. Im Allgäu geboren, geschieden, zwei erwachsene Kinder, heute Oberstleutnant der Reserve. Nach seinem Studium der Politikwissenschaft an der Universität der Bundeswehr in Hamburg war Suttor im Jahr 1997 zur Panzergrenadierbrigade 41 nach Eggesin gekommen. Als selbstständiger Managementberater macht er Behörden und Unternehmen Vorschläge, was "betrieblich, rechtlich und politisch" gehe, so formuliert er. Seine Erfahrung will er nun in den Dienst der Region stellen. Effiziente Verwaltung - das ist sein Thema.

Nach seiner Überzeugung wollen Bürger "keine protzige Kreisverwaltung, die viel Geld kostet". Liegenschaften könnten veräußert werden, und die Anfahrtswege der Amtsmitarbeiter würden mit der Steuererklärung vom „Bundesfinanzminister bezahlt“. In seiner Kreisverwaltung der Zukunft seien die Mitarbeiter serviceorientiert und Profis ihres Faches. Und vor allem, sagt er, lässt sich damit so viel Geld einsparen, dass der Kreis endlich wieder atmen könne. "Wenn das gelingt, haben wir auch eine ganz andere Verhandlungsposition mit dem Land oder dem Bund", so Suttor.

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Andreas Suttor, parteiloser Landratskandidat für den Kreis Vorpommern-Greifswald