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„Das ist der tollste Platz, den man sich denken kann“

Ganz in Familie: Gerhard Hilliger, Margot Schneider, Bettina Hilliger und Corinna Grauer mit Tochter Rebekka sowie Klaus und Ute Güntzschel vom Team Reiherhals (v. li.)  Foto: Felix Lange

Einen schöneren Arbeitsplatz kann sich Klaus Güntzschel nicht vorstellen. Der Inhaber der Bootsstation Reiherhals hat sich in elf Jahren mit seiner Familie ...

Einen schöneren Arbeitsplatz kann sich Klaus Güntzschel nicht vorstellen. Der Inhaber der Bootsstation Reiherhals hat sich in elf Jahren mit seiner Familie und seinem Team ein Refugium geschaffen, das ihm immer wieder Lob und Anerkennung einbringt. Vier Generationen weihten kürzlich unter einem Dach das neue Gästehaus mit Blick auf den Wurlsee ein.
„Die Atmosphäre und die Landschaft bilden hier eine perfekte Einheit. Ich wusste gleich: Hier möchte ich Urlaub machen“, sagt der Berliner Gerhard Hilliger. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Bettina, einem sieben Wochen alten Pflegekind, Schwiegermutter Margot Schneider sowie Tochter Corinna Grauer mit Töchterchen Rebekka konnte er mit der Großfamilie hier herrlich ausspannen. Vor zwei Jahren sei das Ehepaar schon einmal in Retzow gewesen. Diesmal wohnen sie im neuen Haus. „Das ist der tollste Platz, den man sich denken kann“, schwärmt Gerhard Hilliger.
Die Gegend hat etwas Magisches. Oberhalb des Wurlsees auf einer Halbinsel gelegen bietet sich nicht nur ein idyllischer Ausblick sondern von einem eigenen Badesteg auch ein direkter Zugang zum Wasser. Dort kann man sich selber finden und die Gedanken schweifen lassen, aber auch super arbeiten und leben.
Vor zwölf Jahren kam Klaus Güntzschel mit seiner Frau Ute, fünf schulpflichtigen Kindern und einem Baby von Leipzig hierher. Ein Jahr später zog eine weitere Familie dazu. Zusammen bilden sie jetzt das Reiherhals-Team. „Seit ich mit Ute verheiratet bin, organisieren wir christliche Kinderfreizeiten für Mädchen und Jungen“, erzählt Klaus Güntzschel. Weil der Bedarf an Gemeinschaft immer größer wurde, kamen auch Familienfreizeiten hinzu.
In der Messestadt leitete der 52-Jährige eine Buchhandlung. Der christliche Verlag habe ihm den Rücken für seine ehrenamtliche Arbeit gestärkt und ihm die freie Zeit dafür eingeräumt. Mit der Familie machte er dann in einem Wohnwagen Urlaub auf dem Zeltplatz in Retzow. „Wir waren schon immer Paddler“, sagt er. Im Gespräch habe ihm der ehemalige Retzower Bürgermeister das herunter gekommene Gebäude Reiherhals als Domizil empfohlen. Die Güntzschels überlegten nicht lange und zogen nach Retzow. Ein Jahr lang wurde saniert und 2002 mit den Freizeiten in der Uckermark begonnen. Zum einen entstand ein Freizeitgelände mit 50 Betten im Haupthaus und inzwischen drei familientaugliche Holzhäuser, die mit oder ohne Verpflegung angeboten werden. Zum anderen gibt es eine Bootsstation mit Verleih und Verkauf sowie einen christlichen Verlag, der ebenfalls in Retzow sein Domizil hat.
www.bootsstation-reiherhals.de