Auf solche Situationen achtet die Polizei in der Seenplatte und in Vorpommern in diesem Monat besonders.
Auf solche Situationen achtet die Polizei in der Seenplatte und in Vorpommern in diesem Monat besonders. © animaflora - Fotolia.com
Hände weg vom Handy!

Smartphone-Sünder im Visier der Polizei

Wer beim Autofahren telefoniert oder im Internet surft, muss mit Strafen rechnen – und steht in diesem Monat besonders im Fokus der Ordnungshüter.
Waren

12.564 Mal – so oft hat die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern im vergangenen Jahr Handyverstöße bei Fahrzeugführern und Radfahrern geahndet. Darum widmet sich die Landespolizei bei Verkehrskontrollen den gesamten Juli über besonders dem Thema Handy sowie dem Thema Überholen – als Teil der thematischen Kontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“.

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Die Ablenkung durch Smartphones an Steuer und Lenker wird seit 2021 mit dem Paragrafen 23 als „Nutzung elektronischer Geräte“ bestraft. 43 Unfälle wurden gemäß dem neuen Paragrafen im vergangenen Jahr aufgenommen, darunter waren 13 Unfälle mit verletzten Personen. Wer auf dem Rad mit dem Handy erwischt wird, zahlt bis zu 75 Euro oder sogar 100 Euro, wenn es dadurch zu einem Unfall kommt. Am Steuer kostet der kurze Chat oder das „Like“ bei Sozialen Medien bis zu 150 Euro oder auch 200 Euro, wenn es zu einem Unfall kommt.

Daneben haben leichte und schwere Unfälle durch riskante Überholmanöver an unübersichtlichen Stellen oder mangelndes Einschätzungsvermögen beim Überholen zugenommen. 2021 waren es 2939 Überholverstöße landesweit und damit etwas mehr als im Jahr davor. 1044 Mal endete der Überholvorgang mit einem Unfall, 209 mal endete das Ganze mit Verletzten.

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