Rund 1800 Teilnehmer versammelten sich am Montag, 24. Januar, in Neubrandenburg, um gegen die aktuelle Corona-Politik zu demon
Rund 1800 Teilnehmer versammelten sich am Montag, 24. Januar, in Neubrandenburg, um gegen die aktuelle Corona-Politik zu demonstrieren. Felix Gadewolz
Rund 1800 Teilnehmer versammelten sich am Montag, 24. Januar, in Neubrandenburg, um gegen die aktuelle Corona-Politik zu demon
Rund 1800 Teilnehmer versammelten sich am Montag, 24. Januar, in Neubrandenburg, um gegen die aktuelle Corona-Politik zu demonstrieren. Felix Gadewolz
Rund 1800 Teilnehmer versammelten sich am Montag, 24. Januar, in Neubrandenburg, um gegen die aktuelle Corona-Politik zu demon
Rund 1800 Teilnehmer versammelten sich am Montag, 24. Januar, in Neubrandenburg, um gegen die aktuelle Corona-Politik zu demonstrieren. Felix Gadewolz
Rund 1800 Teilnehmer versammelten sich am Montag, 24. Januar, in Neubrandenburg, um gegen die aktuelle Corona-Politik zu demonstrieren.
Rund 1800 Teilnehmer versammelten sich am Montag, 24. Januar, in Neubrandenburg, um gegen die aktuelle Corona-Politik zu demonstrieren. Felix Gadewolz
Mitorganisatorin Elisabeth Wolff sprach in Stavenhagen vor dem Reuterdenkmal zu den Demo-Teilnehmern.
Mitorganisatorin Elisabeth Wolff sprach in Stavenhagen vor dem Reuterdenkmal zu den Demo-Teilnehmern. Eckhard Kruse
Vom Rathaus bis ins Wohngebiet Nord und zurück führte der „Montagsspaziergang“ in Teterow.
Vom Rathaus bis ins Wohngebiet Nord und zurück führte der „Montagsspaziergang“ in Teterow. Thomas Koch
Protest-Aktionen

▶ Über 3000 Menschen demonstrieren in der Seenplatte gegen Corona-Politik

In verschiedenen Städten der Seenplatte gab es am Montagabend wieder Proteste gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen.
Neubrandenburg

Am Montag, dem 24. Januar, sind erneut mehrere Tausend Menschen durch verschiedene Städte des Seenplatte-Kreises gezogen, um gegen die bestehenden Corona-Maßnahmen und eine Impfpflicht zu protestieren. Insgesamt versammelten sich nach Einschätzung der Polizei etwa 3340 Personen in Neubrandenburg, Neustrelitz, Stavenhagen, Waren, Röbel und Malchow,

An der der größten Demonstration des Kreises in Neubrandenburg nahmen nach Polizeiangaben etwa 1650 Teilnehmer zu ihrem „Corona-Spaziergang” vom Markt über den Engels-Ring durch das Rostocker Viertel und zurück zum Marktplatz. Während des Aufzugs verwendeten Teilnehmer der Demonstration laut Polizei Trommeln, um akustisch auf sich aufmerksam zu machen. Da deren Verwendung laut Versammlungsbescheid des Landkreises nicht bestätigt worden war, untersagten die Beamten deren weiteren Gebrauch.

[Video]

Erneut machten auch Angehörige aus Pflegeberufen ihrem Unmut gegen die stark kritisierte Impfpflicht Luft. Herz statt Impfpflicht foderten sie von der Politik.

Lesen Sie auch: Demo-Absage und Gewalt - Corona-Demos am Montagabend

Bundestagsabgeordneter Johannes Arlt ausgebuht

In Malchow zogen etwa 180 Menschen mit Plakaten und Kerzen durch die Straßen. Protestierende forderten unter lautstarkem Einsatz von Trillerpfeifen „Friede und Freiheit”. Nach wie vor richtet sich der Unmut der Spaziergänger insbesondere gegen die Impfpflicht. In Röbel waren rund 240 Teilnehmer unterwegs.

Bei der Warener Demo mit etwa 500 Teilnehmern war auch der SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Arlt als Redner vor Ort, der allerdings kaum zu Wort kam, weil er immer wieder ausgebuht und verbal angegangen wurde. Für Johannes Arlt sei es trotzdem wichtig gewesen, vor Ort zu sein und Gespräche geführt zu haben. Leute hätten geschrien, doch viele auch zugehört und einige hätten im Anschluss das Gespräch gesucht.

Betrunkener Störer in Neubrandenburg festgenommen

In Neustrelitz beteiligten sich nach Polizeischätzungen etwa 540 Leute an dem Umzug mit Trommeln und Tröten durch die Innenstadt, um gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen zu protestieren. Die Demonstration sei ruhig und störungsfrei verlaufen, erklärte ein Polizeisprecher am Abend. An einer gleichzeitig stattfindenden Mahnwache für Solidarität und fürs Impfen nahmen auf dem Markt rund 40 Personen teil.

Auf dem Stavenhagener Marktplatz versammelten sich etwa 180 Demonstranten und zogen zum Teil auch über die B104 durch die Stadt. In Teterow, im benachbarten Landkreis Rostock, gab es ebenfalls eine Demonstration mit rund 180 Teilnehmern.

Alle Versammlungen verliefen laut Polizeiaussage ohne Störungen. Die Einhaltung des Abstandsgebots konnte durch die Versammlungsleiter mit den benannten Ordnern mehrheitlich durchgesetzt werden.

In Neubrandenburg erhielten zwei alkoholisierte Personen auf dem Marktplatz einen Platzverweis, weil sie Versammlungsteilnehmer bei den Vorbereitungen für den Aufzug störten. Diesem kamen sie anfangs nach, wurden jedoch während des Aufzugs bei weiteren Störungen der Versammlung festgestellt.

Ein Mann wurde daraufhin und wegen seiner erheblichen Alkoholisierung von über drei Promille in Gewahrsam genommen. Hierbei rief der 37-Jährige rechtsextreme Parolen, weshalb gegen ihn ein Strafverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet wurde.

Mehr lesen: Erneut Demos in mehreren vorpommerschen Orten

 

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