Dieser LKW kam nach Polizeiangaben auf der L 262 zwischen Groß Ernsthof und Wolgast von der Fahrbahn ab.
Dieser LKW kam nach Polizeiangaben auf der L 262 zwischen Groß Ernsthof und Wolgast von der Fahrbahn ab. Tilo Wallrodt
Polizei

Ein bisschen Winter und gleich viele Unfälle

Die Polizei berichtet aus dem Osten Mecklenburg-Vorpommerns von vielen glättebedingten Unfällen. Zum Glück ging es für die beteiligten Personen meist glimpflich ab.
Neubrandenburg

Glatte Straßen und Schneeverwehungen sorgen im Osten Mecklenburg-Vorpommerns weiterhin für eine hohe Unfallgefahr. Auf der L 262 kam am Samstagmorgen zum Beispiel ein Sattelzug-LKW von der Fahrbahn ab. In der sogenannten Bücklingskurve zwischen Groß Ernsthof und Wolgast rutschte der Fahrer mit seinem Truck in die Botanik. Der Fahrer blieb dabei dem Anschein nach unverletzt, zum Sachschaden gab es noch keine Angaben.

Bereits am Vorabend war viel los

Bereits am Vorabend hatten sich nach Polizeiangaben zahlreiche Unfälle in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen ereignet. Bei der überwiegenden Anzahl der Unfälle blieb es bei Sachschäden, bei einzelnen Unfällen wurden jedoch auch Personen leicht verletzt. Zumeist landeten Fahrzeugführer mit ihren Fahrzeugen in Straßengräben oder stießen gegen andere Fahrzeuge oder Leitplanken.

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Der Unfall mit dem höchsten Sachschaden und einer leicht verletzten Person ereignete sich nach Polizeiangaben auf der L 35 zwischen Klatzow und Mühlenhagen. Hier sei ein Fahrzeugführer beim Überholen auf der winterglatten Fahrbahn ins Schleudern gekommen, mit seinem Pkw zuerst gegen die Leitplanke gekracht und dann mit einem Fahrzeug aus dem Gegenverkehr zusammengestoßen. Der entstandene Sachschaden wird auf 30.000 Euro beziffert. Bei dem Unfallverursacher sei ein Atemalkoholwert von 1,25 Promille festgestellt worden, hieß es. Ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sei eingeleitet worden.

Rüben-Lkw rauscht ins Feld

Hoher Sachschaden entstand auch bei einem Unfall auf der L 27 zwischen Voigtsdorf und Wendisch Baggendorf im Bereich Grimmen. Hier kam der Polizei zufolge ein mit Rüben beladener LKW von der Fahrbahn ab und blieb im angrenzenden Feld liegen. Der Sachschaden wird auf etwa 20.000,- EUR geschätzt.

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Von Schnee und Glätte und damit auch von Unfällen betroffen war gleich mehrfach die A 20. In Richtung Stettin kam laut Polizei zwischen den Anschlussstellen Schönhausen und Pasewalk ein 33 jähriger Mann mit seinem Fahrzeug während eines Überholvorgangs ins Schleudern. Das Fahrzeug sei dabei nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, hieß es Der Fahrzeugführer blieb unverletzt, der entstandene Sachschaden wird mit 2000 Euro angegeben.

A20 in beiden Richtungen betroffen

In gleicher Richtung, jedoch in Höhe des Rastplatzes Demminer Land, kam der Polizei zufolge auch ein 27-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. Der Sachschaden hier beträgt 2300 Euro.

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In der entgegengesetzten Richtung geriet nach Polizeiangaben zwischen den Anschlussstellen Altentreptow und Anklam eine 37-jährige Frau mit ihrem Fahrzeug ins Schleudern und stieß gegen die Mittelleitplanke. Hierbei wird der Sachschaden mit 4800 angegeben.

Sperrungen wegen Bergungen notwendig

Darüber hinaus gab es den Angaben zufolge auch aufgrund liegen gebliebener Fahrzeuge etliche Verkehrsbeeinträchtigungen. Straßen mussten zur Unfallaufnahme oder zur Bergung halbseitig oder zeitweise auch voll gesperrt. So musste laut Mitteilung der Polizei beispielsweise die B 110 nahe Demmin zur Bergung eines LKW, der auf Grund der glatten Fahrbahn in die Bankette gerutscht war, voll gesperrt werden. Erst voll- und dann halbseitig gesperrt war auch die L 35 vor Mühlenhagen.

Am Samtagvormittag zeige sich die Situation aber entspannt, die Straßen seien frei befahrbar und es würden keine Verkehrsbeeinträchtigungen mehr vorliegen, hieß es von der Polizei.

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