Auf dem Transit-Festival auf der Burg Klempenow feierten und tanzten am Wochenende mehr als 650 Menschen.
Auf dem Transit-Festival auf der Burg Klempenow feierten und tanzten am Wochenende mehr als 650 Menschen. Lisa Gutzat
Ramon Gerwien (v.l.) und Marieke Schürgut aus Rostock zog die Band „Buster Shuffle” auf das Festival Gel&auml
Ramon Gerwien (v.l.) und Marieke Schürgut aus Rostock zog die Band „Buster Shuffle” auf das Festival Gelände. Lisa Gutzat
Frank Grimm-Schöffler ist bereits das fünfte Mal beim Transit-Festival dabei und freut sich jedes Jahr auf die roman
Frank Grimm-Schöffler ist bereits das fünfte Mal beim Transit-Festival dabei und freut sich jedes Jahr auf die romantische Atmosphäre. Lisa Gutzat
Mehrere Künstler präsentierten sich und ihre Kunst auf der Burg Klempenow.
Mehrere Künstler präsentierten sich und ihre Kunst auf der Burg Klempenow. Lisa Gutzat
Festival

Transit-Festival auf Burg Klempenow begeistert Neulinge und Alt-Besucher

Ein Festival der Vielfalt fand am Wochenende auf der Burg Klempenow statt. Doch auf dem Gelände herrschen klare Regeln.
Klempenow

Zwei Jahre lang musste das Transit-Festival unter gewohnten Umständen ausfallen. In diesem Sommer allerdings konnte die Corona-Pandemie die feierlustigen Festival-Gänger nicht aufhalten. Von Freitag bis Sonntag feierten nach Angaben der Organisatorin deshalb mehr als 650 Menschen auf der Burg Klempenow, darunter jüngere wie auch ältere Menschen – und natürlich Kinder. Für jeden war etwas dabei – sei es die facettenreiche Musik oder die vielfältigen Stände und Künstler, die sich auf dem Gelände präsentierten.

„Transit“ bedeutet nach Angaben der Festival-Internetseite Durchlässigkeit und Austausch. Und auf dem Festival-Gelände herrschen klare Regeln. Demnach werden unter anderem Nazis, Rassisten und Sexisten vom Festivalgelände verwiesen, wie aus den Platzregeln hervorgeht.

Es lief alles nach Zeitplan

Organisatorin Undine Spillner vom Verein Kultur-Transit-96 zeigte sich begeistert: „Transit für alle heißt, eine Welt für alle zu schaffen. Und das haben wir hier mit dem Festival auch geschafft“, sagt die junge Frau. Es sei unheimlich gut gelaufen und zudem auch alles nach Zeitplan. Bei den etwa 20 Künstlern, die am Wochenende auf der Festival-Bühne spielten offenbar nicht so einfach, denn Undine Spillner hatte nicht viel Zeit zu plaudern, musste eine Sache nach der anderen regeln.

Nun fand das Transit-Festival auf dem Burg-Gelände bereits zum siebten Mal statt. Dennoch waren einige in diesem Jahr zum ersten Mal dabei. So auch Ramon und Marieke aus Rostock, die gerade mal eine Stunde auf dem Festival und gleich positiv überrascht waren, wie sie sagen. „Es sieht hier so aus, als habe da jemand richtig viel Herzblut reingesteckt“, sagt Marieke Schürgut. „Nicht nur die ganzen Essens-Stände gefallen mir, sondern auch, dass sich hier viele Organisationen und Künstler präsentieren“, betont die 27-Jährige.

Zusammenkommen aller Generationen

Wenn die Musik im nächsten Jahr stimme, würde sie gerne wiederkommen. Ihr Begleiter Ramon Gerwien zeigte sich ebenfalls begeistert: „Ich finde es bemerkenswert, dass ein Verein sowas auf die Beine stellt“, sagt der 39-jährige Rostocker. In diesem Jahr lockte die beiden die Band „Buster Shuffle“ auf das Transit-Festival.

Für Frank Grimm-Schöffler aus Alt Tellin ist das Transit-Festival in diesem Jahr sein fünftes, wie er sagt. Dieses Mal sei auch seine 24-jährige Tochter mit ihren Freunden dabei. „Mir gefällt die Atmosphäre und das Zusammenkommen aller Generationen hier so gut“, sagt Frank Grimm-Schöffler. Der Standort begeistere ihn ebenfalls, weil dieser so romantisch und entspannt sei.

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