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Mann bricht im Eis des Kummerower Sees ein

Der Kummerower See ist nur an den Rändern zugefroren, ein Betreten lebensgefährlich.
Der Kummerower See ist nur an den Rändern zugefroren, ein Betreten lebensgefährlich.
Thoralf Plath

Vorsicht auf dem Eis! Wie zutreffend diese Warnung der Demminer Polizei ist, zeigte sich am Donnerstagnachmittag.

Gegen 15 Uhr wurden die Kameraden der Feuerwehren Schönfeld und Verchen sowie der Wassergefahrengruppe der Wehr aus Demmin an den Strand nach Verchen gerufen. Ein Mann war im Eis eingebrochen. Der 55-Jährige hatte wohl ausprobiert, wie weit man auf dem schon zugefrorenen Teil des Kummerower Sees laufen kann.

Er kam nicht weit. Nahe des Schilfgürtels brach er ein und rief um Hilfe. Ein anderer Mann hörte das und alarmierte sofort die Polizei. Der Rettungsstab setzte sich in Bewegung. Aber der 55-Jährige konnte noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte allein an Land kriechen. Völlig durchnässt erreichte er den Strand. „Das ist noch einmal gut gegangen“, sagte Amtswehrführer und Polizist Thomas Gebel. Auch die Rettungsleute atmeten auf. „Aber die Leute sollten das Eis wirklich meiden“.

Schon eine Stunde später wurden die Beamten gegen 16.15 Uhr an die Tollense nahe Haus Demmin gerufen. Hier wurden Kinder auf dem Eis beobachtet, ein Anwohner rief die Polizei. Die Beamten holten die Kinder vom Eis.