BAUARBEITEN

A20 ab Dienstag halbseitig gesperrt

Der offensichtliche Pfusch an der Autobahnbrücke bei Jarmen hat jetzt Folgen: Auf der A20 rücken die Bauarbeiter an. Für Autofahrer bedeutet dies Sperrungen, Umleitungen und Staus - und zwar monatelang. Am Dienstag geht es los.
Stefan Hoeft Stefan Hoeft
Bei Jarmen könnte es bald wieder einige Staus auf der Autobahn 20 geben, denn dort wird ab dem 2. Mai gebaut.
Bei Jarmen könnte es bald wieder einige Staus auf der Autobahn 20 geben, denn dort wird ab dem 2. Mai gebaut. Stefan Hoeft
Im Jahr 2002 wurde die Peenetalbrücke der A 20 bei Jarmen frei gegeben, jetzt gibt es dort dringenden baulichen Handlungsbedarf. Ab 2. Mai ist deshalb die Richtungsfahrbahn von der Anschlussstelle Jarmen zur Anschlussstelle Gützkow voll gesperrt.
Im Jahr 2002 wurde die Peenetalbrücke der A 20 bei Jarmen frei gegeben, jetzt gibt es dort dringenden baulichen Handlungsbedarf. Ab 2. Mai ist deshalb die Richtungsfahrbahn von der Anschlussstelle Jarmen zur Anschlussstelle Gützkow voll gesperrt. Stefan Hoeft
Jarmen.

+++ UPDATE +++ Die Sanierung startet doch später, als bisher angekündigt.

Ab Dienstag müssen Kraftfahrer auf der Autobahn 20 bei Jarmen mit Verkehrseinschränkungen und Staus rechnen. Asphaltarbeiten sowie eine Erneuerung der Landübergänge der Peenebrücke rufen die Bauarbeiter auf den Plan.

Während der Bauarbeiten wird jeweils eine Seite der Brücke dicht gemacht und beide Fahrtrichtungen werden über die andere geleitet. Damit einher geht eine Teilsperrung der Anschlussstellen (AS) Gützkow und Jarmen.

Bauarbeiten bis 30. November

Als erstes nehmen sich die Bauleute den östlichen Brückenstrang vor. Die Arbeiten an der Autobahnbrücke sollen mit Rücksicht auf die Ferienzeit und das Tourismusgeschäft ab dem 1. Juli pausieren. Erst am 11. September wird der zweite Bauabschnitt auf der westlichen Doppelspur des Bauwerkes in Angriff genommen, als Fertigstellungstermin gilt der 30. November.

Die Umleitungen werden jeweils ausgeschildert.

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Kommentare (3)

"An den Übergängen von der Brücke zum Festland hat eine Korrosio̱n stattgefunden. In Folge ist ein Spalt entstanden", heißt es. Sieht ganz danach aus, als wären die Armierungseisen zu nahe an den Rändern eingebaut worden. Infolgedessen kommt es zu Abplatzungen und der Baustahl tritt zu Tage, wo er zu rosten beginnt. Schon nach nur 16 Jahren ein massiver Schaden mit großem Folgeschadenpotential, der kaum oder nur schlecht dauerhaft reparierbar ist. Hier ist einiges schief gelaufen. Bei den Herren Ingenieuren und nicht bei den Bauarbeitern.

Baut auf und reißt es nieder,so habt ihr Arbeit immer wieder. Da steckt System dahinter. Planmäßiger Pfusch aber nicht von den Arbeitern, sondern von der skrupellosen Strassenbaufirmenchefs. Das sichert die Folgeauftragslage, gut für die Arbeiter, weil Job ist sicher, vor allem gut für die Chefs, weil viel Geld aus dem Steuersäckl. Und für die Allgemeinheit zieht das wieder Steuererhöhungen nach sich die uns wieder mit fadenscheinigen Begründungen verkauft werden. Früher, vor langer langer Zeit wurden auch schon Autobahnen gebaut,deren Reste man bis heute noch befahren kann. Es ist also möglich gute Qualität zu liefern,wenn man nur will.

Wie lange ist lange lange denn her?