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Alte Schule im Dorf sieht wieder schmuck aus

Werner und Birgit Siering haben die alte Schule in Medrow gekauft und hübsch saniert. Sie fühlen sich wohl in den früheren Klassenräumen, in denen Birgit Siering als Kind lernte.  FOTO: Kirsten Gehrke

Medrow.Wo Birgit Siering wohnt, ist sie als Kind zur Schule gegangen. Sie ist in Medrow geboren und hierhin zog es sie wieder zurück. Viele Jahre arbeitete ...

Medrow.Wo Birgit Siering wohnt, ist sie als Kind zur Schule gegangen. Sie ist in Medrow geboren und hierhin zog es sie wieder zurück. Viele Jahre arbeitete sie in Demmin als Hebamme. Sie und ihr Mann Werner kauften 1996 die alte Schule und bauten sie um. „Etappenweise haben wir sie wieder aufgebaut“, erzählt die Medrowerin und zeigt alte Fotos. Einen Fachwerk-Anbau konnten sie nicht mehr retten, der musste abgerissen werden. Werner Siering machte alles selbst, schließlich kommt er vom Fach, war Meister in einem Baubetrieb. Ingo Stambusch, damals Gemeindevertreter, brachte die Sierings auf die Idee, die alte Schule zu übernehmen. „Willst du nicht“, fragte er. Sie wollten, sonst wäre das Haus wohl eingefallen. Bis Ende der 1960-er Jahre noch als Schule genutzt, war es zwischenzeitlich Arztpraxis, Jugendtreff, Wohnhaus und offenbar mal Ringer-Trainingsstätte. „Matten haben wir dort noch gefunden“, sagt Birgit Siering.
Inzwischen ist die alte Schule ein schmuckes Eigenheim geworden. Die Sierings fühlen sich wohl und nicht nur sie. Auch ihre Kinder zogen hierher und bauten ein Haus nebenan. „Medrow ist belebter geworden, so viele Kinder gibt es hier, das ist richtig schön. Ich möchte nicht mehr zurück.“ Mehrere Generationen leben wunderbar miteinander. „Einer braucht den anderen.“kis