UNFALL IN DEMMIN

Auto kracht in Haus und durchbricht Mauer

Eine eingedrückte Mauer und zerstörtes Mobiliar: Nach einem Verkehrsunfall mussten in Demmin zwei Familien in Sicherheit gebracht werden.
Georg Wagner Georg Wagner
Mit starker Wucht krachte dieser Pkw gegen das Mehrfamilienhaus am Ende des Demminer Hafens in der Nikolaistraße. Im Inneren der betroffenen Wohnung fielen die Schäden erheblich stärker aus als außen.
Mit starker Wucht krachte dieser Pkw gegen das Mehrfamilienhaus am Ende des Demminer Hafens in der Nikolaistraße. Im Inneren der betroffenen Wohnung fielen die Schäden erheblich stärker aus als außen. Georg Wagner
Demmin.

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es in der Nacht zum Sonntag in Demmin. Nach Angaben der Polizei geriet am Bollwerk ein 40-jähriger Autofahrer mit den linken Rädern seines Wagens gegen eine Bordsteinkante. Ein Reifen platzte. Der Wagen fuhr noch etwa 100 Meter mit unverminderter Geschwindigkeit weiter, stieß gegen ein Verkehrszeichen und einen Zaun und krachte schließlich gegen die Mauer eines am Ende der Straße stehenden Mehrfamilienhauses.

Einsturzgefahr nicht auszuschließen

Dessen Wand wurde von der Wucht des Aufpralls nach innen gedrückt und teilweise durchbrochen, in der Wohnung der betroffenen Familie entstand erheblicher Sachschaden. Personen wurden dort nach bisherigen Informationen nicht verletzt. Allerdings mussten sie und die Mieter der darüber liegenden Wohnung in Sicherheit gebracht werden, da Einsturzgefahr nicht auszuschließen war. Sie sollen bei Verwandten untergekommen sein. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr und des THW-Ortsverbandes Demmin sicherten das Gebäude vorläufig. Inwieweit seine Statik beeinträchtigt wurde, soll am Montag ein Gutachter prüfen.

Der Unfallfahrer war betrunken

Der Fahrer des Unfallwagens blieb laut Polizei zwar unverletzt, kam aber zunächst zur Beobachtung ins Krankenhaus. Nach der Untersuchung habe er es auf eigenen Wunsch wieder verlassen, hieß es weiter. Nach Angaben der Polizei hatte er 1,99 Promille Alkohol im Atem. Sein Führerschein wurde sichergestellt und eine Blutprobe angeordnet. An seinem Pkw, einem älteren Modell, entstand nach Schätzung der Polizei wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 2000 Euro. Wie hoch der Schaden am Haus ausfällt, steht noch nicht fest. In dem Fall ermittelt jetzt die Kriminalpolizei weiter.

 

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Kommentare (4)

Ein monatelanger Rechtsstreit wird folgen mit einem vom Steuergeld bezahlem Pflichtverteidiger.
Er wird Privatinsolvenz anmelden und schon geht ihm die Sache am Hintern vorbei.
Die Hauseigentümer bleiben auf dem Dilemma sitzen. Das ist Rechtsstaatlichkeit und Demokratie.

wenn er Hartzer ist, dann gibt es nichts zu holen, persönliche Aufbauleistung mit seine Kumpels, von der Runde

Schäden - durch Kfz verursacht - werden über die gesetzliche Kfz-Haftpflichtversicherung des Halters des Kfz geklärt. Die Schwarzmalerei der Vorkommentatoren greift nur, wenn keine Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen wurde.

am Zaun hat nichts genützt. Er wollte weiter geradeaus. Mit dem Auto durch die Wand!