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B 110 bei Tutow-Dorf jetzt komplett dicht

Achtung Autofahrer: Wer auf der B 110 von Demmin nach Jarmen fahren will, muss sich am Mittwoch und Donnerstag auf zusätzliche Behinderungen einstellen.
Kai Horstmann Kai Horstmann
Derzeit besteht die B 110 im Bereich der Baustelle zwischen Kruckow und Tutow-Dorf aus einer aufgeschütteten Sandpiste.
Derzeit besteht die B 110 im Bereich der Baustelle zwischen Kruckow und Tutow-Dorf aus einer aufgeschütteten Sandpiste. Kai Horstmann
Dr. Andreas Herold, Dezernent beim Straßenbauamt Neustrelitz besichtigt die Baustelle.
Dr. Andreas Herold, Dezernent beim Straßenbauamt Neustrelitz besichtigt die Baustelle. Kai Horstmann
Ab 17 Uhr ist es dunkel. Die Baggerarbeiten werden dann bei Scheinwerferlicht fortgesetzt.
Ab 17 Uhr ist es dunkel. Die Baggerarbeiten werden dann bei Scheinwerferlicht fortgesetzt. Kai Horstmann
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Kruckow.

Am Mittwoch ab 8 Uhr läuft auf der B 110 nichts mehr zwischen Kruckow und Tutow-Dorf. Die Strecke wird komplett gesperrt. Grund sind Bauarbeiten auf dem zur Umgehungsstraße umgebauten Feldweg. Das Stöhnen der Anwohner über die großen Schlaglöcher wurde immer lauter. Dazu verwandelte sich der Weg durch die letzten Regenfälle in eine Schlammstraße.

Jetzt reagiert das Straßenbauamt Neustrelitz und lässt erneut den Feldweg schottern. Die gute Nachricht dabei ist, dass die Sperrung wieder um 12 Uhr aufgehoben wird, die schlechte allerdings ist, dass am Donnerstag erneut von 8 bis 12 Uhr der Feldweg, und damit die direkte Verbindung zwischen den beiden Dörfern, gesperrt wird.

 

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Kommentare (2)

Als Betroffene möchte ich hier mal meinen ganzen Unmut kund tun, dann die Sperrung der B110 ist so, wie sie geschehen ist, einfach nur eine Frechheit.
Die von Ihnen hier erwähnte Vollsperrung ist inzwischen wirklich den meisten betroffenen egal, denn wem sein Auto lieb und teuer ist, der nutzt diese Strecke bereits seit Wochen nicht mehr.
Ich muss diese Strecke mehrmals täglich fahren und habe dazu den Weg über Kartlow gewählt, wo die Straßen nur unerheblich besser sind als der von Ihnen im Artikel erwähnte Weg - der nun neu geschottert ist.
Wir sprechen hier nicht von einer Dorfstr. die mal so einfach für Monate gesperrt wurde, sondern von einer stark befahrenen Bundesstr. mit hohem LKW-Aufkommen. Und genau diese fahren natürlich auch über die Dörfer Kartlow und Wilheminental. Diese, wie erwähnt sehr schlechte Straße ist kaum breiter als ein Feldweg und von Schlaglöchern übersat.
Es bereitet sehr viel Spass morgens und abends in der Dunkelheit auf einer solchen Straße LKWs zu begegnen, denen man kaum ausweichen kann und aufgrund der fehlenden Straßenbegrenzung nicht weiß, ob man im nächsten Moment in Graben landet.
Als i-Tüpfelchen hat man in Kartlow, wo die Straßen eine Geschwindigkeit von über 50km/h kaum zulassen, spontan mal 30 Schilder aufgestellt - um dann die sowieso schon gestraften und gebeutelten Autofahrer zu blitzen.
Lieber Nordkurier - ich lade Sie herzlich ein, mal eine Tour über die Dörfer zu machen morgens um 6 wenn es noch dunkel ist und ihnen hell erleuchtete Brummis auf einer schlaglochübersähten Straße entgegenkommen von Kruckow über Kartlow nach Jarmen- und schade, sie durften die Schlammstrecke, die sie Umgehung nennen ja nicht testen - in den letzten Wochen.
Mir fällt zu diesem Desaster eigentlich nur ein Wort ein: SAUEREI!

Ich bin vorhin mal lang gefahren, es sind immer noch riesige Schlaglöcher vorhanden.
Da frage ich mich was überhaupt gemacht wurde.