Radweg auf altem Bahndamm
B 110 gefährliches Pflaster für Radler

An der vielbefahrenen B 110 von Demmin in Richtung Jarmen ist es für Radfahrer gefährlich. Aber der alte Bahndamm soll ausgebaut werden.
An der vielbefahrenen B 110 von Demmin in Richtung Jarmen ist es für Radfahrer gefährlich. Aber der alte Bahndamm soll ausgebaut werden.
Kirsten Gehrke

Ein bisschen müssen die Bürger an der B 110 noch auf einen Radweg warten. Aber es gibt Hoffnung für den alten Bahndamm, der ausgebaut werden soll.

Im April kommt das Radwegekonzept der Mecklenburgischen Seenplatte in den Kreistag. Das kündigt Axel Müller, Leiter des Amtes für Wirtschaft, Kultur und Tourismus, an. Dann gibt es auch wieder Hoffnung, dass der lang ersehnte Radweg an der B 110 zwischen Siedenbrünzow und Demmin doch noch kommt.

Die Bürger werden nämlich langsam ungeduldig. Mehrfach haben sie kritisiert, wie gefährlich es ist, auf der Bundesstraße zu radeln. Joachim Bläsing aus Eugenienberg hat sich sogar die Mühe gemacht, einen Tag lang die Fahrzeuge zu zählen, die durch sein Dorf rollen. 5400 Autos und Lkw kamen an seinem Haus an der Straße vorbei.

"Kein anderes Dorf ist so belastet wie Eugenienberg", meint er. Die Planung für den Ausbau des alten Bahndammes ist unterdessen fertig, so Müller. Er geht davon aus, dass 2015/2016 der Kreis die Strecke ausbauen kann. Das hänge aber vom Haushalt ab. In jedem Fall sollen in diesem Jahr Fördergelder für den Radweg beantragt werden.