Die Bauarbeiter treten jetzt täglich zum Endspurt an. Schon in wenigen Tagen soll die Endabnahme der neuen Straße i
Die Bauarbeiter treten jetzt täglich zum Endspurt an. Schon in wenigen Tagen soll die Endabnahme der neuen Straße in Wüstenfelde erfolgen. Vorher laden sie zu einem Anwohnerfest ein. Ulrike Rosenstädt
Bei hochsommerlichen Temperaturen legen sich die Arbeiter seit Wochen ins Zeug, damit die noch ausstehenden Arbeiten an der ne
Bei hochsommerlichen Temperaturen legen sich die Arbeiter seit Wochen ins Zeug, damit die noch ausstehenden Arbeiten an der neuen Straße fertig werden. Ulrike Rosenstädt
Blick auf das neue Pflaster, über das sich die Anwohner schon jetzt freuen, denn endlich ist Schluss mit den tiefen L&oum
Blick auf das neue Pflaster, über das sich die Anwohner schon jetzt freuen, denn endlich ist Schluss mit den tiefen Löchern, durch die sie bisher fahren mussten. Ulrike Rosenstädt
Straßenbau fast fertig

Baufirma bedankt sich bei Anwohnern

Die Straßenbauer haben sich noch einmal richtig ins Zeug gelegt. Mit einem kurzfristigen Anliegerfest, wollen sie sich bedanken. Nicht alle können dabei sein.
Wüstenfelde

Sie ist fast fertig. „Es fehlen noch einige Restarbeiten, wie ein kleiner Nebenstich am Friedhof und auch in Richtung Anbindung an die Landesstraße gibt es noch etwas zu tun“, berichtete die Loitzer Bauamtsleiterin Liane Janssen auf Nordkurier-Nachfrage. Doch 95 Prozent der neuen Straße in Wüstenfelde seien hergestellt. Das ist bereits jetzt für das Team der Baufirma Christoffers Kulturbau GmbH, mit Sitz in Brunn, ein sehr guter Grund, sich bei den Anwohnern zu bedanken. „Denn die haben in den zurückliegenden Monaten wirklich viel Geduld aufgebracht, waren kooperativ und entgegenkommend“, weiß auch die Bauamtsleiterin. Sie stand und steht im ständigen Kontakt mit Anwohnern und Bauleuten.

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Danke sagen

Wie bei solchen Projekten üblich, gab es, direkt vor Ort, regelmäßig Bauablaufberatungen. Das Team der Firma möchte ganz offiziell Danke sagen, weil die Anwohner auch auf die Verzögerungen im Ablauf kulant reagiert haben. „Im Zeitplan sind wir nicht, aber es ist Endspurt angesagt. Noch im August wird es den offiziellen Abnahmetermin geben“, sagte Liane Janssen. Seit ihrem Amtsantritt in Loitz, ist der Straßenbau in Wüstenfelde das größte Projekt, das sie seitdem betreut. Mit dem Ergebnis ist sie durchaus zufrieden.

Und wie steht es um die Finanzierung? Ist die bei den gegenwärtig, gerade in der Baubranche, explodierenden Preisen, aus dem Ruder gelaufen? „Nein. Wir sind im Rahmen der Förderrichtlinie geblieben“, so die Fachfrau. Also noch ein Grund, um gemeinsam auf das gelungene Projekt anzustoßen. Am 4. August beginnt um 14 Uhr das von der Baufirma initiierte Anlieger-Straßenfest.

„Das ist eine schöne Geste von der Firma. Die spendiert den Imbiss, wir steuern die Getränke bei und haben die Anwohner gebeten, Kuchen zu backen“, informierte die Loitzer Bürgermeisterin Christin Witt im Anschluss an die jüngste Ortsbeiratssitzung. Sie wies allerdings darauf hin, „dass das wirklich eine Zusammenkunft nur für die unmittelbaren Anwohner ist“.Und die freuen sich zwar über diese schöne Idee.

Kritik wegen kurzfristigen Termin

Doch es wird auch Kritik geübt, da dieses Beisammensein „sehr, sehr, sehr kurzfristig bekannt gemacht wurde“, wandte sich jetzt die Anliegerin der neuen Straße „Zum Storchennest“, Peggy Bluhm, mit einem Schreiben an den Nordkurier. Sie zählt einige Gründe auf, warum nicht alle teilnehmen können, weil gleichzeitig eine Senioren-Geburtstagsfeier stattfindet, die schon lange geplant war. Sie bedauert, dass der Termin nicht rechtzeitig in Umlauf gebracht wurde: „Schade ist das für die Bauarbeiter, denn gerne hätten sich so einige aus der Straße für das unkomplizierte und freundliche Miteinander mit all den Einschränkungen während der Bauphase bedankt“. Zudem hätte so ein Fest auch zur Verbesserung der schlechten Stimmung im Ort beigetragen, die nach Aussagen der Wüstenfelderin immer noch besteht.

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