STRAßENSANIERUNG

Baustart am Demminer Bahnübergang frühestens im Oktober

Bevor die Bagger am Bahnübergang in der Jarmener Straße rollen, will die Stadt die Sanierung einiger Holperstraßen in Angriff nehmen. Während die Bauarbeiten an einer Stelle schon laufen, wird anderswo noch geplant.
Derzeit ist der Ausbau der Bergstraße in vollem Gange. Für die Maßnahme wurden im Haushalt der Stadt 650 000
Derzeit ist der Ausbau der Bergstraße in vollem Gange. Für die Maßnahme wurden im Haushalt der Stadt 650 000 Euro eingestellt. Tobias Holtz
Der Bahnübergang in der Jarmener Straße soll zum Kreisverkehr umgebaut werden.
Der Bahnübergang in der Jarmener Straße soll zum Kreisverkehr umgebaut werden. Archiv/Georg Wagner
Die Anwohner der Bergstraße müssen zurzeit einen Umweg fahren.
Die Anwohner der Bergstraße müssen zurzeit einen Umweg fahren.
Demmin.

Anwohner der Bergstraße müssen derzeit eine kleine Umleitung in Kauf nehmen, die um den Parkplatz an der Beermann Arena herumführt. Denn im Bereich der Straßenzufahrt haben die Arbeiten für die lange geplante Sanierung begonnen. Mit schwerem Gerät wurde bereits ein Teilstück des groben Kopfsteinpflasterbelags abgetragen. „Die Anliegerstraße soll künftig eine moderne Asphaltdecke erhalten. Auch die in die Jahre gekommenen Gehwege werden komplett erneuert“, erklärt Bauamtsleiter Dietmar Schmidt die anstehenden Arbeiten.

Parallel dazu will der Wasser- und Abwasserzweckverband Demmin/Altentreptow das vorhandene Mischwassersystem durch separate Schmutz- und Regenwasserkanäle ersetzen. „Außerdem können sich die Anwohner künftig über schnelleres Internet freuen, da im Zuge der Straßenerneuerung der erste Breitbandausbau in Demmin erfolgt“, so Schmidt.

Künftige Umleitung bis September fertig

650 000 Euro sind für die Baumaßnahme im Jahreshaushalt vorgesehen. Eine Summe, die die Stadt etwa in gleicher Höhe für den fünf Millionen teuren Umbau des Bahnübergangs in der Jarmener Straße beisteuern muss. Ein Großteil der Gesamtkosten wird vom Bund und der DB Netz AG übernommen. Nachdem ursprünglich der Monat August von der Bahn als möglicher Baubeginn angegeben wurde, soll es aufgrund von einigen Verzögerungen im Genehmigungsverfahren jetzt erst im Oktober so richtig losgehen.

„Die Straße am Stadion wollen wir zuerst in Angriff nehmen, weil darüber später der Verkehr umgeleitet wird. Aktuell ist die beauftragte Firma dabei, die Ausführungsplanung zu erarbeiten“, betont der Mann vom Bauamt. Wie in der Bergstraße sollen dort bis Ende September dann auch die unterirdischen Regen- und Schmutzwasserleitungen komplett neu verlegt und an die Jarmener Straße angeschlossen werden. Danach könne man nahtlos mit der Straßensanierung fortfahren, die bis auf einen kleinen Abschnitt in Richtung Schützenstraße von Bund und Bahn mitfinanziert werde. Die Hauptarbeiten am Kreisel werden voraussichtlich Anfang 2021 beginnen, schätzt Schmidt.

Demminer Dauerbrenner seit 25 Jahren

Die bisherigen Zufahrtsstraßen wird es allerdings auch nach dem Umbau geben. An den Kreisverkehr angebunden sind neben der Straße am Stadion die B 110 und der Pensiner Weg. Dort wo aktuell noch die alte Seelenbinder-Halle steht, sollen Stellplätze für die Demminer Stadtwerke entstehen. „Ich gehe davon aus, dass sie noch in diesem Jahr abgerissen wird“, so der Bauamtsleiter. Das Mammutprojekt zählt zu den Demminer Dauerbrennern. Immerhin ist die Modernisierung des Bahnübergangs mittlerweile schon seit über 25 Jahren geplant.

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