FEUERWEHR

Brand nach Blitz-Einschlag zerstört Haus in Lindenberg

Ein Blitz ist in ein Haus in Lindenberg eingeschlagen. 90 Kameraden der Feuerwehr waren im Einsatz. Das Feuer griff dennoch vom Dachbereich auf das gesamte Einfamilienhaus über.
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Ein Haus in Lindenberg östlich der B194 zwischen Demmin und Stavenhagen wurde durch einen Brand nach einem Blitzeinschlag zerstört.
Ein Haus in Lindenberg östlich der B194 zwischen Demmin und Stavenhagen wurde durch einen Brand nach einem Blitzeinschlag zerstört. Denny Kleindienst
Lindenberg.

Lindenberg wirkte am Samstagabend wie ein Ort im Ausnahmezustand. Entlang der Rellyner Straße, der Hauptstraße durch Lindenberg, standen hintereinander Polizei, Rettungsdienst und unzählige Feuerwehrautos. Die Straße war für den Verkehr gesperrt.

Gegen 18 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei über den Brand eines Hauses in Lindenberg informiert. Es handelte sich dabei um ein freistehendes Einfamilienhaus. Wie die Polizei gegen Mitternacht in einer ersten Pressemitteilung erklärte, hatten Zeugen beobachtet, dass ein Blitz im Dachbereich des Hauses einschlug. Aus einem anfänglichen Brand im Dachbereich habe sich dann ein Vollbrand entwickelt.

90 Feuerwehrleute waren im Einsatz

Um 20 Uhr war von dem Brand nichts mehr zu sehen. Es gab kein offenes Feuer mehr, doch es stieg noch immer Rauch auf. Zur Straßenseite hin war bereits das halbe Dach abgedeckt, und die Kameraden rissen an den Stellen, wo Rauch aufstieg, weitere Dachziegel heraus und warfen sie zu Boden. Von der Drehleiter aus richteten sie den Wasserstrahl auf den Dachstuhl. Auf der anderen, der Straße abgewandten Seite sah es noch schlimmer aus, waren die Löcher im Dach noch größer. Dass dort einmal eine große Gaube auf dem Dach saß, war nur noch zu erahnen. Der Aufbau war fast vollständig verschwunden.

Die Polizei hat noch keine Angaben zur Schadenssumme gemacht. Sie teilte allerdings mit, dass das Haus unbewohnbar ist. Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Insgesamt kamen 90 Kameraden der umliegenden freiwilligen Feuerwehren zum Einsatz. Außer den Lindenbergern selbst waren Kameraden aus Altentreptow, Stavenhagen, Sarow, Kentzlin, Pribbenow, Sommersdorf und Pentz-Gnevezow vor Ort.

Am Samstag ist eine schwere Unwetterfront über Norddeutschland gezogen. In Mecklenburg-Vorpommern war die Feuerwehr tagsüber im Dauereinsatz.

Mehrere Brände in der Region

Erst in der Nacht zu Freitag hatte ein Blitzeinschlag ein Haus bei Grimmen in Brand gesetzt. Zum Zeitpunkt des Brandes waren vier Menschen im Haus.

Kurz zuvor war bei einem Hotelbrand bei Wustrow ein Schaden von rund zwei Millionen Euro entstanden. Das Haupthaus des Familienbetriebs „Ostseehotel Wustrow” sei aus bisher unbekannten Gründen am späten Freitagabend in Brand geraten, teilte die Feuerwehr mit.

 

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