FEUERWEHREINSATZ

▶ Brand-Haus in Demminer Innenstadt nicht mehr zu retten

Noch sind die Löscharbeiten nach dem Großbrand in der Demminer Innenstadt nicht abgeschlossen, doch eine erste Einschätzung des Einsatzleiters macht bereits das Ausmaß der Schäden deutlich.
Das Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke Treptower Straße/Clara-Zetkin-Straße  wurde fast vollständig zer
Das Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke Treptower Straße/Clara-Zetkin-Straße wurde fast vollständig zerstört. Kai Horstmann
Bürgermeister Michael Koch und Ordnungsamtsleiter Jörg Küthe waren sofort zum Brandort geeilt und kümmerte
Bürgermeister Michael Koch und Ordnungsamtsleiter Jörg Küthe waren sofort zum Brandort geeilt und kümmerten sich um die Unterbringung der Bewohner in einem Hotel. Kai Horstmann
Die Löscharbeiten konnten nur von außen erfolgen. Dabei waren auch vier Drehleitern im Einsatz.
Die Löscharbeiten konnten nur von außen erfolgen. Dabei waren auch vier Drehleitern im Einsatz. Kai Horstmann
Zeitweise waren zehn Feuerwehren mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort.
Zeitweise waren zehn Feuerwehren mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort. Kai Horstmann
Demmin ·

Am Wohn- und Geschäftshaus in der Treptower Straße/Ecke Clara-Zetkin-Straße hat die Feuerwehr den Brand am frühen Donnerstagnachmittag unter Kontrolle gebracht. Gegenwärtig laufen nach Auskunft von Einsatzleiter und Wehrführer André Knaack die Nachlöschmaßnahmen.

Gegen 6.50 Uhr war die erste Brandmeldung bei der Polizei eingegangen. Zeitweise waren zehn Feuerwehren aus der Region mit 100 Einsatzkräften im Einsatz. Sie konnten die Flammen nur von außen bekämpfen, was unter anderem von vier Drehleitern aus geschah.

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Der Dachstuhl des viergeschossigen Gebäudes, in dem sich der Markt MäcGeiz sowie eine Parfümerie befinden, wurde völlig zerstört. Auch der Rest des Gebäudes nahm laut Knaack so großen Schaden, dass es nicht mehr zu retten ist, sondern wohl abgerissen werden muss.

Das Nachbargebäude wurde leicht beschädigt. Ein weiteres Übergreifen der Flammen konnten die Einsatzkräfte jedoch verhindern.

Fünf Bewohner im Krankenhaus

Bei den Löscharbeiten war ein Feuerwehrmann verletzt worden und musste medizinisch behandelt werden. Zum Glück erwies sich die Verletzung als nicht so schwer wie zunächst angenommen, sodass er nach ambulanter Behandlung zum Löscheinsatz zurückkehren konnte.

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Fünf der sechs von Einsatzkräften geretteten Bewohner werden wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt. Ihnen geht es nach Auskunft von Knaack den Umständen entsprechend gut. Weitere neun Hausbewohner hatten ihre Wohnungen selbstständig verlassen können und wurden zunächst in einem Hotel untergebracht.

Die an den Brandort grenzenden Straßen bleiben bis zum Ende des Löscheinsatzes voll gesperrt.

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