FÜR AKTIONEN ZUM 8. MAI

Bundes-Preis für Demminer Bündnis

Bei einem bundesweiten Ideenwettbewerb hat es das Demminer Aktionsbündnis 8. Mai auf den 2. Platz geschafft. Der Preis ist mit 12.500 Euro dotiert.
Denny Kleindienst Denny Kleindienst
Auch in diesem Jahr brachte das Aktionsbündnis wieder zahlreiche Menschen zum 8. Mai in Demmin auf die Straße, um s
Auch in diesem Jahr brachte das Aktionsbündnis wieder zahlreiche Menschen zum 8. Mai in Demmin auf die Straße, um sich gegen rechtsradikales Gedankengut und für Toleranz einzusetzen. Denny Kleindienst
Demmin.

Was das Aktionsbündnis 8. Mai in Demmin veranstaltet, findet auch in Berlin Beachtung – und Anerkennung. Am Montag hat der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Christian Hirte (CDU), der der Einfachheit halber meist als Ostbeauftragter bezeichnet wird, die Gewinner des Ideenwettbewerbs „Machen!2019“ ausgezeichnet. Gesucht wurden dafür „Projekte, die zusammenbringen“. Der in Wasdow bei Gnoien ansässige Verein „Quietjes“ hatte die Demminer dafür vorgeschlagen. Mit Erfolg.

Das Aktionsbündnis kam in der Hauptkategorie „Bürgerschaftliches Engagement“ auf den 2. Platz und erhält ein Preisgeld in Höhe von 12.500 Euro für das Projekt „8. Mai 2020 – Demmin wird noch bunter“. Das Geld gibt es also für die Aktionen im kommenden Jahr. Dann ist der 75. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai.

Preisgeld große Hilfe für künftige Aktivitäten

Wie Heinz Wittmer vom Aktionsbündnis sagt, wurden bisher jedes Jahr 5000 bis 10.000 Euro in die Aktivitäten zum 8. Mai gesteckt. Bezahlt werden musste die Miete für die Soundanlage oder für die Toiletten, die Druckkosten der Flyer und zumindest die Fahrtkosten der Musiker, die beim Friedensfest aufgetreten sind. Bisher sei dieses Geld von einer ganzen Reihe unterschiedlicher Organisationen gekommen, etwa der IG  Metall. Aber auch von Bundesprojekten wie „Demokratie leben!“ und der Ehrenamtsstiftung.

Mit dem Preisgeld des Ideenwettbewerbs hat das Aktionsbündnis nun schon einmal eine finanzielle Grundlage, mit der sich planen lässt. Das ist eine große Hilfe für die kommenden Aktivitäten, wie Heinz Wittmer sagt. Derweil werde bereits am Programm für den kommenden 8. Mai gebastelt. Viele Ideen seien da, die offen diskutiert würden.

Dankbar für Anerkennung „von außen”

Klar ist auch: Das Aktionsbündnis 8. Mai hat nicht nur Freunde in Demmin. Fragt man ihn deshalb, ob diese Auszeichnung auch eine Bestätigung für das langjährige Engagement ist, eine Bestätigung, die gerade auch von außen kommt, so stimmt Wittmer ausdrücklich zu. Das Aktionsbündnis gebe es inzwischen seit zehn Jahren, sagt er. „Wir hatten über die Jahre viele Widerstände. Es ist sehr angenehm, von offizieller Seite die Bestätigung zu bekommen, dass wir unsere Sache gut gemacht haben.“

Bei der Preisübergabe am Montag in Demmin war Heinz Wittmer selbst nicht dabei, dafür Gundula Meyer und andere Mitglieder des Aktionsbündnisses. Auf dem ersten Platz, der mit 15.000 Euro dotiert ist, landete übrigens die Freiwillige Feuerwehr Zittau mit ihrem Projekt „Die Feuerwehr braucht dich“.

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Kommentare (3)

des alljährlichen Trauerzuges für die Kriegstoten von Demmin werden nun auch noch belohnt für ihre Störmanöver. Man mag es kaum glauben! Was ist aus Deutschland geworden? Waren die Russen vielleicht tolerant als sie wehrlose Städte niederbrannten?

dass die Wahlergebnisse etwas anderes aussagen und zwar mit Rekordnegativ für die Linke. Von den Grünen und der SPD brauchen wir gar nicht erst reden, die spielen aktuell gar keine Rolle. War die Mehrheit wohl doch aus anderen Städten? Besonders Berlin, Rostock, Neubrandenburg und Greifswald kommen mir da in den Sinn bzw. habe ich dort schon seit Jahren immer gesehen.

& die linksbunten Aktivisten überlegen schon, wie sie den stillen Trauerzug im nächsten Jahr so gut wie möglich stören können. Können es kaum erwarten! Sie glauben ernsthaft damit Gutes zu tun. Doch was kann falsch daran sein, seine Kriegstoten zu ehren?!