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Busse werden behindertenfreundlicher

Weiter modernisiert wird die Bus-Flotte der MVVG in Demmin.
Weiter modernisiert wird die Bus-Flotte der MVVG in Demmin.
Georg Wagner

Geld vom Land macht's möglich: Die kreiseigene Nahverkehrsgesellschaft schafft weitere Niederflurbusse an. Sie sollen in Zukunft vor allem im Bereich Demmin laufen.

Rollstuhlfahrer und Fahrgäste mit Kinderwagen sollen es künftig im Öffentlichen Personennahverkehr der Region leichter haben. Das kreiseigene Verkehrsunternehmen MVVG wird im nächsten Jahr weitere sogenannte Niederflurbusse anschaffen. Drei solcher Fahrzeuge laufen bereits in der Flotte, die auf dem Hof des DVG-Nachfolgeunternehmens in Demmin stationiert ist. Bei ihnen ist ein Einstieg tiefer gelegt als bei herkömmlichen Omnibussen. Zudem lässt sich eine Rampe ausklappen. So müssen Rollis oder Kinderwagen nicht mehr hoch gehoben werden, aber auch für ältere Menschen, die auf Rollatoren angewiesen sind, wird dadurch das Einsteigen leichter.

Insgesamt fünf solcher Busse will die MVVG im nächsten Jahr neu anschaffen. "Das ist ein ganz ordentlicher Schwung für die Region", meint Geschäftsführer Torsten Grahn. Mindestens drei der neuen Busse, eventuell auch vier sollen im Demminer Bereich auf die Strecke gehen, die übrigen im Bereich des Altkreises Mecklenburg-Strelitz laufen. Grund für diese ungleiche Verteilung: "In Friedland und Neubrandenburg", so Torsten Grahn, "laufen wir seit Jahren mit Niederflurtechnik." Im Bereich Demmin habe man hingegen früher bei Investitionen andere Schwerpunkte gesetzt, beispielsweise auf den Einsatz kleinerer Busse.

Billig wird die Anschaffung zwar nicht, das gesamte Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 900 000 Euro.