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Darguner laufen Malchinern den Rang ab

Die Malchiner Grundschule lagen zu Beginn vorn, konnte diesmal den ersten Platz aber nicht halten. Foto: Georg Wagner
Die Malchiner Grundschule lagen zu Beginn vorn, konnte diesmal den ersten Platz aber nicht halten.
Georg Wagner

Zehn Schulen kämpften um den großen Pott des Nordkurier. Der Titelverteidiger blieb diesmal zurück. Es gab eine große Überraschung bei den Grundschülern. Fehlerfrei meisterten die Sieger die Umkehrstaffel im Demminer Stadion.

Spannung pur. Aufgeregt sind die Mädchen und Jungen der zehn Schulen aus der Demminer Region. Immer wieder schauen sie sich die Pokale des Nordkurier/Demminer Zeitung an. „Wir holen uns den Pokal wieder“, meinen die Malchiner Schüler. Denn neunmal haben sie den großen Pott schon in der Hand gehalten. Aber es kommt anders. In diesem Jahr übernimmt der Schulsportlehrer Hilmar Reich wieder die Leitung der Wettkämpfe. Angetreten sind zum inzwischen 15. Pokallauf des Nordkurier die Grundschulen aus Dargun, Malchin, Stavenhagen, Rosenow, Loitz, Gielow, Schönfeld sowie die Pestalozzischule Demmin, das Evangelische Schulzentrum Demmin und die Zilleschule Demmin. Die Lehrer entschieden sich für zwei Vorläufe. Die besten sechs Mannschaften kommen in den Endlauf.

Im ersten Lauf treten die Pestalozzischule Demmin sowie die Schulen aus Dargun, Loitz, Stavenhagen und Gielow an. Dargun ging schnell in Führung. Am Ende sind die Darguner vorn, Stavenhagen kommt auf Platz zwei und die Pestalozzischule auf den dritten Rang. Den Loitzern bleibt der vierte Platz. „Mitmachen ist alles, das ist immer etwas ganz besonderes für unsere Schüler“, sagt der Loitzer Sportlehrer Ralf Kempf. Auch wenn die Loitzer jetzt zum Landkreis Vorpommern-Greifswald gehören, will die Grundschule sich weiterhin am Pokallauf in Demmin beteiligen.

Den zweiten Lauf gewinnen die Malchiner. Jetzt geht es im Endlauf darum, den Pokal zu holen. Malchin übernimmt sofort die Führung. Aber dann drängen die Darguner Schüler nach vorn. Eine Überraschung. „Im vergangenen Jahr kamen wir nur auf Platz vier. Und heute der Sieg, das ist einfach so toll, dass wir endlich Malchin einmal geschlagen haben“, freut sich Sportlehrerin Heike Hertwig. „Die Darguner waren einfach besser. Wir haben kein Anrecht auf den ersten Platz“, gesteht der Malchiner Sportlehrer Harald Häfner ein und gratuliert den Dargunern.