RÄTSEL UM PLÖTZLICHE UMLEITUNG

Darum ist die Straße zwischen Törpin und Altenhagen gesperrt

Auf der L27 hatte eine plötzliche Vollsperrung Autofahrer verärgert. Vom Straßenbauamt gibt es nun eine Erklärung dazu – und eine frohe Botschaft.
Die Sperrung der L27 zwischen Törpin und Altenhagen soll nur noch kurz gelten.
Die Sperrung der L27 zwischen Törpin und Altenhagen soll nur noch kurz gelten. Christine Gerhard
Törpin.

Am Dienstag standen Autofahrer zwischen Demmin und Altentreptow in Törpin vor einer Straßensperre – und vor einem Rätsel. Denn eine Baustelle war scheinbar nicht angekündigt. Die Sperrung gilt zwar auch noch bis einschließlich Donnerstag, das Rätsel aber hat das Straßenbauamt Neustrelitz inzwischen aufgelöst: Auf dem Straßenabschnitt zwischen Törpin und Altenhagen werden Instandhaltungsarbeiten durchgeführt.

Die Maßnahme ist Teil verschiedener Arbeiten im Auftrag des Straßenbauamtes, bei denen auf insgesamt 1.923 Kilometern Bundes- und Landstraßen sowie den straßenbegleitenden Radwegen beispielsweise Fahrbahnrisse verschlossen, Fahrbahndecken abgedichtet, Markierungen erneuert und Gräben nachprofiliert werden.

Exakte Ankündigung von Kurzzeit-Baustellen nicht möglich

Weil die Arbeiten sich in eine Maßnahmenkette eingliedern, oftmals witterungsabhängig seien und es sich zudem häufig um Wanderbaustellen handele, könnten die Bauarbeiten nicht konkret mit Datum und Ort vorangekündigt werden, erklärte das Straßenbauamt. Die Verkehrsbehinderungen seien jedoch zeitlich beschränkt. Ab Freitag könnten Autofahrer so wieder ohne die rund 20 Kilometer Umweg von Törpin nach Altenhagen fahren, hieß es.

Die gesamten Arbeiten im Bereich der Straßenmeistereien Stavenhagen und Demmin werden voraussichtlich bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Im Bereich der Arbeitsstellen ist nach Angaben des Straßenbauamtes mit Rollsplitt zu rechnen, speziell Motorradfahrer sollten hier vorsichtig sein.

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