Wo man hinsah: Überall verirrte Tiere auf dem weitläufigen Arreal.
Wo man hinsah: Überall verirrte Tiere auf dem weitläufigen Arreal. Kai Horstmann
Mitunter irrten die Schweine auch zwischen Artgenossen umher, die nicht überlebt hatten.
Mitunter irrten die Schweine auch zwischen Artgenossen umher, die nicht überlebt hatten. Kai Horstmann
Über dem grausamen Szenario lagen der dunkle Rauch under beißende Gestank des Feuerse.
Über dem grausamen Szenario lagen der dunkle Rauch under beißende Gestank des Feuerse. Kai Horstmann
Ein einsames Schwein lief immer wieder am Zaun der Anlage auf und ab – auf der Suche nach einem Weg aus dem Desaster.
Ein einsames Schwein lief immer wieder am Zaun der Anlage auf und ab – auf der Suche nach einem Weg aus dem Desaster. Ulrike Rosenstädt
Ein einsames Schwein lief immer wieder am Zaun der Anlage auf und ab – auf der Suche nach einem Weg aus dem Desaster.
Ein einsames Schwein lief immer wieder am Zaun der Anlage auf und ab – auf der Suche nach einem Weg aus dem Desaster. Ulrike Rosenstädt
Die Anlage bietet Platz für rund 10.000 Sauen und bis zu 50.000 Ferkel.
Die Anlage bietet Platz für rund 10.000 Sauen und bis zu 50.000 Ferkel. Stefan Hoeft
Auch solche Bilder gab es: Diese Schweine wirkten durchaus vergnügt, sie suhlten sich im Löschwasser und spielten mi
Auch solche Bilder gab es: Diese Schweine wirkten durchaus vergnügt, sie suhlten sich im Löschwasser und spielten mit Schläuchen. Stefan Hoeft
Zwei Schweine, die dem Feuer entkommen waren.
Zwei Schweine, die dem Feuer entkommen waren. Stefan Hoeft
Großbrand

▶ Das unfassbare Leid der Schweine von Alt Tellin

Wo man hinsah, überall irrten verstörte Schweine herum. Die Katastrophe in Alt Tellin gibt all jenen Recht, die seit Jahren vor Brandschutz-Risiken auf der Anlage warnten.
Alt Tellin

Hilfloses Quieken, umherirrende Tiere – und über allem der Geruch von verbranntem Fleisch: Wer am Dienstag erlebte, wie in Alt Tellin in Vorpommern Europas einst größte Ferkelaufzuchtanlage abbrannte, der wird die Bilder und Gerüche wohl nie vergessen. Die Nordkurier-Reporter haben mit Fotos und Videos festgehalten, wie erbärmlich es auch jenen Tieren ging, die das Inferno überlebten - wir haben die Fotos in diesem Artikel zusammengestellt.

Im Video: Hilfloses Entsetzen von Anwohnern, Rettern und Tierschützern

[Video]

Insgesamt Platz für 60.000 Tiere

Die Zahl der toten Tiere ist nach wie vor unklar – es werden wohl tausende, wenn nicht gar zehntausende gewesen sein. Alle Ställe brannten kontrolliert ab, die Feuerwehr konnte nur ein Übergreifen auf die benachbarte Biogasanlage verhindern. Insgesamt bot die Anlage Platz für rund 60.000 Tiere. Tierschützer und die Politik - vor allem Grüne und Linke - hatten schon lange vor dem Stall und auch vor dem mangelhaften Brandschutz gewarnt

Unbestätigten Angabe zufolge konnten nur etwa 1500 von ihnen gerettet werden. Für sie hieß es am Abend, auf eilig herbeigeorderte Viehtransporter zu warten, die sie in andere Anlagen des Betreiber-Unternehmens Landwirtschaftliche Ferkelzucht Deutschland (LFD) im Spree-Neiße-Gebiet bringen sollten. Die Feuerwehr hatte den ganzen Tag über versucht, die verstörten Tiere einzufangen und einzupferchen. Nordkurier-Reporter Karsten Riemer schilderte am Mittag, wie er die Situation vor Ort erlebte:

[Video]

Alle Artikel zum verheerenden Brand in der Ferkelaufzuchtanlage Alt Tellin finden Sie auf unserer Themenseite.

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