STADTENTWICKLUNGSAUSSCHUSS

Demmin rüstet Haltestellen und Sportplatz auf

Der Demminer Stadtentwicklungsausschuss hat sich konstituiert und gleich Entscheidungen gefällt: zum Ausbau barrierefreier Bushaltestellen und zum Kunstrasenplatz.
Denny Kleindienst Denny Kleindienst
Der Zaun rund um den Sportplatz auf der Friesenhöhe ist größtenteils Schrott. Er soll erneuert werden. Die neu
Der Zaun rund um den Sportplatz auf der Friesenhöhe ist größtenteils Schrott. Er soll erneuert werden. Die neue Beleuchtung ist derweil schon aufgebaut worden. Pablo Himmelspach
Christiane Sacke, Präsidentin der Stadtvertretung, gratuliert Thomas Witkowski zur Wahl des Vorsitzenden Stadtentwicklung
Christiane Sacke, Präsidentin der Stadtvertretung, gratuliert Thomas Witkowski zur Wahl des Vorsitzenden Stadtentwicklungsausschusses. Denny Kleindienst
Demmin.

Gut drei Monate nach der Kommunalwahl hat sich der Demminer Stadtentwicklungsausschuss erstmals getroffen. Zum neuen Vorsitzenden wurde Thomas Witkowski (CDU) gewählt, als seine Stellvertreter Detlev Ganz (UWG) und Steffen Teetz (CDU). CDU und UWG hatten sich dabei jeweils gegenseitig für die Posten vorgeschlagen. Rainer Tietböhl (IVD), der bisherige Vorsitzende, ist weiterhin Mitglied, genau wie Mirko Schmenkel (AfD).

Frisch konstituiert ging der Ausschuss dann die ersten Themen an. Dazu zählte der barrierefreie Um- und Ausbau der Demminer Bushaltestellen. Im ganzen Stadtgebiet gibt es 40 Haltestellen, die nicht behindertengerecht sind. Wobei je nach Haltestelle mehr oder weniger getan werden muss. Zudem wird wohl auch nicht jede Haltestelle in vollem Umfang aufgerüstet. Sprich: Dort, wo kein Wartehäuschen steht, muss nicht unbedingt eins gebaut werden.

Stadt bei Haltestellen unter Zugzwang

Das führt bei den geschätzten Baukosten pro Haltestelle dann zu einer ziemlichen Spannbreite, die zwischen 1500 und 20.000 Euro liegt. Drumherum kommt die Stadt freilich nicht. Denn der barrierefreie Ausbau wurde vom Kreistag beschlossen und soll innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre über die Bühne gehen. Der Stadtentwicklungsausschuss hat nun entschieden, sich zunächst zehn Haltestellen vorzunehmen. Für deren Ausbau wird die Verwaltung nun Fördermittel beantragen.

Der Ausschuss befürwortete noch den Antrag der Wohnungsbaugesellschaft, den Fußweg in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße zurückzubauen. Grünes Licht gab es zudem für den Vorschlag, den kompletten Fangzaun rund um den zukünftigen Kunstrasenplatz auf der Friesenhöhe zu erneuern. Ein Teilstück des derzeitigen Zauns hätte auch noch ein paar Jahre gehalten. Die Ausschussmitglieder befürworten allerdings die Wenn-dann-richtig-Variante. Laut Dietmar Schmidt könnte der Zaun vielleicht noch in diesem Jahr gebaut werden. Der Bauamtsleiter erklärte auch, er werde nächste Woche mit den Demminer Fußballern nach Berlin fahren, um sich verschiedene Kunstrasenplätze anzusehen. Kommendes Jahr soll Demmin dann seinen Kunstrasenplatz bekommen.

StadtLandKlassik - Konzert in Demmin

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Kommentare (1)

Die EU wird das Granulat verbieten wegen Mikroplastik. Dann würden diese Plätze unbespielbar. Und man plant noch neue Plätze?!