Bier aus Vorpommern

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Demminer Bock im Broocker Schlosspark?

Projektmanager Christian Schmidt vor Schloss Broock: "Die Brauerei ließe sich gut in unser Konzept integrieren."
Projektmanager Christian Schmidt vor Schloss Broock: „Die Brauerei ließe sich gut in unser Konzept integrieren.”
Stefan Hoeft

Die Pläne für eine Wiederbelebung der Demminer Brauerei-Tradition könnten eine überraschende Wendung nehmen.

Ad acta gelegt sind die Pläne für ein Wiederaufleben der Demminer Brau-Tradition noch lange nicht. So hatte Karsten Behrens vom Garnisonsverein schon einmal anklingen lassen, das Brauen zunächst im kleinen Maßstab in Privaträumen zu testen. Mittlerweile aber zeichnet sich noch eine weitere Möglichkeit ab. Laut Behrens hatte sich der Verein kürzlich mit dem Projektleiter von Schloss Broock, Christian Schmidt, zu einem Gespräch getroffen.

Dabei ging es unter anderem auch um die Brauereipläne. „Es wäre möglich, dass von uns zwei Standorte im Umland betreut werden und Demminer Bier in Broock verkauft wird”, so Behrens. Das wäre schon insofern naheliegend, als es historisch enge Kontakte nicht nur aufgrund der Kreiszugehörigkeit, sondern auch zwischen dem Demminer Ulanenregiment und den Broocker Schlossherren gab.

Regionale Spezialität für das Kulturzentrum

Das Interesse an einer Zusammenarbeit bestätigt Christian Schmidt. „Die Idee mit der Bauerei ist ganz hervorragend”, sagt er. Mit dem Demminer Bock könnten die Schlossherren von Broock künftig eine regionale Spezialität ausschenken. „Die Brauerei ließe sich gut in unser Konzept integrieren”, sagt denn auch Schmidt. „Wenn der Veranstaltungsbetrieb läuft und das Bier schmeckt, kann man es hier bestens anbieten.”