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Demminer Krankenhaus auf dem Weg der Genesung

Finanziell soll es dem Demminer Krankenhaus bald wieder besser gehen.
Finanziell soll es dem Demminer Krankenhaus bald wieder besser gehen.
Georg Wagner

Nach mehreren Jahren mit roten Zahlen stellt der Geschäftsführer jetzt eine Entwicklung zum Positiven in Aussicht. Dafür ist eine ganze Reihe an Maßnahmen geplant.

Falls alle Maßnahmen wie geplant greifen, könnte das Kreiskrankenhaus Demmin am Ende dieses Jahres die sprichwörtliche "schwarze Null" schreiben. Das stellte Geschäftsführer Kai Firneisen dem Sozial- und Gesundheitsausschuss des Kreistags in Aussicht. Zur finanziellen Genesung sollen beispielsweise flexiblere Dienstpläne, eine stärkere Spezialisierung etwa im Bereich der Geriatrie und Palliativmedizin, die Senkung der Personalkosten und ein verbessertes Controlling beitragen.

Das Demminer Kreiskrankenhaus ist eines von nur noch zwei rein kommunalen Krankenhäusern in Mecklenburg-Vorpommern. Unter anderem aufgrund der Kreisgebietsreform im Jahr 2011 waren die Fallzahlen und damit die Erlöse erheblich zurückgegangen. Das früher wirtschaftliche Haus rutschte in die roten Zahlen.

Zu Beginn dieses Jahres wurde es in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt mit dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als einzigem Gesellschafter. Dieser verlangte ein Sanierungskonzept. "Ich habe diese Herausforderung gern angenommen", so der damals neue Geschäftsführer Firneisen. Jetzt soll ein ganzes Bündel von Maßnahmen dazu beitragen, die Zukunft der relativ kleinen Klinik als kommunales Krankenhaus zu sichern. Es hat derzeit 197 Betten.