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Baustelle in der Schützenstraße

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Demminer Parkplatz kurz vor Fertigstellung

In glühender Hitze arbeiten derzeit die Pflasterer René Drews (links) und Daniel Langemuth auf dem Parkplatz der Beermann-Arena. Bis Mitte Juli soll alles fertig werden.
In glühender Hitze arbeiten derzeit die Pflasterer René Drews (links) und Daniel Langemuth auf dem Parkplatz der Beermann-Arena. Bis Mitte Juli soll alles fertig werden.
Georg Wagner

Mehr als 70 Autos werden zukünftig in direkter Nachbarschaft zur Demminer Beermann-Arena Platz finden. Der Bau des Parkplatzes in der Schützenstraße schreitet voran.

Wenn Daniel Langemuth zum Stapel mit Pflastersteien fährt, dann kommt er nicht mit einzelnen Stücken zurück. Seine Maschine packt gleich ganze Lagen und legt sie ein Stück weiter auf dem Sand des Untergrunds ab wie zusammengesteckte Teile eines Puzzles. Sein Kollege René Drews muss die Steine nur noch etwas zurechtklopfen und einzelne Lücken füllen. Maschinell geht es nicht nur leichter, sondern auch schneller. Und das zahlt sich aus beim Bau des neuen Parkplatzes in der Demminer Schützenstraße.

Mit den Arbeiten liege man voll im Plan, freut sich Bauamtsleiter Dietmar Schmidt. „Es geht gut voran.“ Nächste Woche werde man wohl mit den Stellflächen fertig, dann kommt die Fahrbahn an die Reihe. Bis Mitte Juli, so hofft Schmidt, könnte der neue Parkplatz für 72 Fahrzeuge fertig werden.

Das Gelände in der Schützenstraße wird sich damit gründlich verändern und zugleich wird der letzte Bauabschnitt im Zusammenhang mit der Beermann-Arena fertig werden. Zeitweilig schien es ein schwieriger Abschnitt zu werden. Nicht wegen des Geländes oder der Planung. Die lag bei der Stadt längst in der Schublade. Schon als das frühere Caritasheim „St. Hedwig“ abgerissen wurde, überlegte die Verwaltung, auf der Fläche einen Parkplatz einzurichten. Allerdings fehlte dafür das Geld und das sorgte auch 2016 wieder für Kopfzerbrechen. Denn in der Förderung für die Zweifelderhalle waren die Stellflächen nicht vorgesehen. Im vorigen Jahr schließlich stellte die Stadt die Investitionsmittel in den diesjährigen Haushalt ein.

Kommentare (1)

Die aus den Ostgebieten vertriebenen Nonnen würden sich im Grabe umdrehen. Aufopferungsvoll haben sie genau dort - im Caritasheim St. Hedwig - nach dem Kriege kranke und halb verhungerten Demminer gepflegt. Auch mit eine Folge der niedergebrannten Stadt. Hunderte sind dort elendig verreckt. Es gab nichts zu heizen und fast nichts zu essen!