GEBURT IN DEMMIN

Der kleine Jonas ist das Jubiläums-Baby

Jede Geburt ist ein kleines Wunder, doch manchen wird besonders viel Aufmerksamkeit zuteil, wie jetzt im Demminer Kreiskrankenhaus. Das hat auch mit der Schließung einer anderen Geburtenstation zu tun.
Karsten Riemer Karsten Riemer
Die jungen Eltern Catharina Hinz und Jörg Waschewski sind stolz auf ihren kleinen Sohn. Jonas ist in diesem Jahr das 300. Bab
Die jungen Eltern Catharina Hinz und Jörg Waschewski sind stolz auf ihren kleinen Sohn. Jonas ist in diesem Jahr das 300. Baby, welches im Demminer Krankenhaus auf die Welt gekommen ist. Karsten Riemer
Demmin.

Friedlich schläft der kleine Jonas Hinz in seinem Kinderwagen. Grade einmal etwas über eine Woche ist er alt und trotzdem ist die Aufmerksamkeit, die er bekommt, groß. Nicht nur für seine Familie dreht sich jetzt alles nur noch um den kleinen Mann, auch im Demminer Krankenhaus hat er eine besondere Stellung. Denn bereits zu seiner Geburt am 31. Juli hat er Grenzen überschritten.

Eine ungewöhnliche Geburt

Zwei Tage vor dem errechneten Geburtstermin wollte Jonas auf die Welt. Gegen 22 Uhr ging es am späten Abend mit den ersten Wehen los, berichten die stolzen Eltern Catharina Hinz und Jörg Waschewski. Und es sollte ab da nicht lange dauern, bis sie ihren Sohn in den Armen halten konnten. Schon um 23.40 Uhr war alles überstanden und mit 54 Zentimetern und 3810 Gramm, brachte die 31-Jährige einen gesunden Jungen zur Welt. „Sie hat dabei eigentlich die ganze Zeit gelacht“, erinnert sich der Vater von Jonas. Drei Geburten hat er durch seine Arbeit beim Rettungsdienst bereits mitgemacht, dass das ohne Schreien abläuft, hat er allerdings auch noch nicht erlebt. „Das fanden alle ungewöhnlich“, sagt Catharina Hinz.

Demmin statt Neustrelitz

Doch nicht nur die schnelle Geburt ihres ersten Kindes macht Jonas zu etwas Besonderem. Denn er ist außerdem das 300. Baby, das in diesem Jahr im Demminer Kreiskrankenhaus das Licht der Welt erblickt hat. Und während die junge Familie die ersten Tage bei Verwandten in Nossendorf verbracht hat, geht es am Wochenende zurück in die eigentliche Heimat nach Wesenberg. Dass die frischgebackenen Eltern sich überhaupt für eine Geburt im entfernten Demmin entschieden haben, liegt in der Arbeit von Vater Jörg Waschewski begründet. „Dadurch, dass die Station in Neustrelitz geschlossen wurde und ich wusste, dass es hier gut ist, haben wir uns für Demmin entschieden“, sagt er.

Auch wenn die kommende Zeit anstrengend und völlig anders wird als bisher, freut sich Catharina Hinz auf die Herausforderung. „Es ist unbeschreiblich schön“, sagt die junge Mutter.

zur Homepage