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Durchgepustet, aber kaum Schäden

Die Demminer Feuerwehr musste am Sonntagnachmittag noch einmal ausrücken - in der Stavenhagener Straße drohte ein angebrochener Baum auf die Fahrbahn zu stürzen.
Die Demminer Feuerwehr musste am Sonntagnachmittag noch einmal ausrücken - in der Stavenhagener Straße drohte ein angebrochener Baum auf die Fahrbahn zu stürzen.
Thoralf Plath

Einige Stromausfälle und jede Menge Äste auf den Straßen - das wars mit den Folgen von Orkan „Felix“ in der Region. Wir sind anscheinend ganz glimpflich durchgekommen durch das zweite Sturmtief in Folge: Niemand kam zu Schaden.

Zum zweiten Mal an nur einem Wochenende plättete ein schweres Sturmtief Vorpommerns Binnenland, und am Ende schien es fast ein Wunder, das dem Demminer Land auch diesmal wieder nicht passierte. Fast nichts.

Denn als die ersten Ausläufer des Atlantik-Unwetters um kurz vor drei Nachmittags über die Hansestadt hinwegfegten mit Böen bis Windstärke zehn und einem regelrechten Wolkenbruch, dauerte es nicht lange bis zum erstem Ausrücken der Feuerwehr. Zwischen Demmin und Kletzin sollte ein Baum auf die Straße gekracht sein. „Es waren zum Glück mehrere nur große Äste“, sagt Wehrchef Thomas Rohleder, „aber wenn die jemanden getroffen hätten, das wäre böse ausgegangen.“ Treffen können hätte es genauso die Kameraden selbst. Sturmeinsätze sind gefährliche Jobs.

Es sollte nicht der einzige Unwetter-Alarm bleiben für die hansestädtische Feuerwehr. Am Sonntagnachmittag mussten die Kameraden noch mal raus – in der Stavenhagener Straße nahe dem Netto-Markt hatte sich ein vom Orkan angebrochener Baum in den Kronen eines Erlengehölzes verfangen und drohte aus seiner gefährlichen Schräglage jeden Moment auf Gehweg und Straße zu stürzen. In und um Demmin heulte es noch bis in den Sonntagnachmittag mächtig, und vor allem die Alleen in Richtung Beestland und Pensin wurden arg gerupft. Notfälle blieben dem Demminer Land aber erspart.