Fürstenhof in Gnoien

Ehemaliger Aldi-Markt wird zur Brutstätte von Bio-Küken

Auf die Produktion von Bio-Eiern ist die Erzeugergemeinschaft Fürstenhof spezialisiert. Jetzt brütet sie auch den eigenen Nachwuchs der Legehennen aus.
Eberhard Rogmann Eberhard Rogmann
Analina Behrens, Geschäftsführerin der Fürstenhof Landwirtschaft MV, erläutert, wie die Bioeier mittels Durchleuchtung geprüft werden.
Analina Behrens, Geschäftsführerin der Fürstenhof Landwirtschaft MV, erläutert, wie die Bioeier mittels Durchleuchtung geprüft werden. Eberhard Rogmann
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Gnoien.

Mit der Inbetriebnahme ihrer Bio-Brüterei in Gnoien komplettiert die Erzeugergemeinschaft Fürstenhof ihren geschlossenen biologischen Produktionszyklus. In knapp einem Jahr wurde der vormalige Aldi-Markt im Gewerbegebiet der Warbelstadt zu einer Produktionsstätte umgebaut.

Sie wurde mit modernster Technologie ausgestattet. Bis zu 2,5 Millionen Hennen – und ebenso viele Hähne – sollen hier nach einem innovativen Verfahren jährlich ausgebrütet werden.

Brüterei geht nach Ostern in Betrieb

Die Eier stammen von den eigenen Hennenfarmen in Groß Markow und Klein Methling. Eine Besonderheit der Anlage besteht darin, dass die Küken gleich nach dem Schlüpfen Futter aufnehmen können. Das stärke ihr Immunsystem, erläuterte Geschäftsführerin Annalina Behrens.

Förderlich sei des Weiteren die Haltung bei Tageslicht. In Betrieb geht die Brüterei voraussichtlich nach Ostern. Ein Teil der Küken ist für die eigenen Mitgliedsbetriebe bestimmt. Das Gros hingegen nehmen Vertragspartner ab.